Produktivitätsschub für Microsoft-Entwickler

Produktivitätsschub für Microsoft-Entwickler

20. März 2009 - Microsofts beseitigt bei Visual Studio 2010, .Net 4.0 und Team System diverse Schwachstellen und bringt zahlreiche Neuerungen, welche den Entwicklungsprozess beschleunigen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/04

Für Anfang 2010 plant Microsoft eine Generalüberholung ihrer kompletten Entwicklungsplattform. Neben Visual Studio werden auch das .Net Framework, die .Net-Sprachen C# und Visual Basic sowie das Visual Studio Team System in neuen Versionen erscheinen. Im Mittelpunkt der Neuerungen stehen insbesondere eine Erhöhung der Produktivität einzelner Entwicklern und ganzen Teams, die Optimierung des Softwareentwicklungsprozesses, bessere Werkzeuge für die Durchführung von Tests und eine bessere Unterstützung von neuen Technologien und Methoden. Wie immer bei einem neuen Visual-Studio-Release werden zudem die meisten der seit dem letzten grossen Update (Visual Studio 2008 SP1, .Net 3.5 SP1) erschienenen Toolkits und Frameworks in die Umgebung integriert. Im Falle von Visual Studio 2010 zählen dazu etwa Silverlight 2.0 (evtl. bereits 3.0), die Entwicklungswerkzeuge für Windows Azure oder die alternative ASP.Net-Variante MVC.


Parallel Development

Neben der Konsolidierung bisheriger Technologien gibt es aber auch viel Neues. Dazu zählt insbesondere die Unterstützung für Parallel Computing, die sowohl in Visual Studio 2010 und .Net 4.0 eine wichtige Rolle einnehmen wird. Um die Leistung von CPUs zu steigern, sind die Prozessorhersteller in den vergangenen Jahren dazu übergegangen, ihre Chips nicht mit höheren Taktfrequenzraten aufzubohren, sondern mit mehreren Prozessorkernen auszurüsten. Die meisten der heutigen Anwendungen sind aber kaum in der Lage, diese sogenannten Multicore-Architekturen auszunutzen. Einer der Gründe dafür dürfte darin zu suchen sein, dass die Entwicklung von Anwendungen mit Multikern-Support mit den heute auf dem Markt verfügbaren Werkzeugen alles andere als trivial ist. Um hier Abhilfe zu schaffen, will Microsoft das .Net Framework 4.0 mit Technologien wie dem sogenannten P-Linq (parallele Ausführung von Abfragen), diversen Spracherweiterungen und Framework-Komponenten aufrüsten. Diese sollen die Entwicklung von parallelen Applikationen wesentlich vereinfachen. Die Visual-Studio-Umgebung wird zudem mit Entwicklungshilfen wie etwa einem Debugger oder einem Performance Analyzer ausgestattet, welche für die Bearbeitung von parallel ausgeführtem Code ausgelegt sind.

 
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