Test Center – Primestation Pulsar

Lüfterlose Hochleistung

Lüfterlose Hochleistung

Artikel erschienen in IT Magazine 2021/12

Kompakt und solide

Prime Computer hat sich Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben, weshalb die Verpackung der Primestation Pulsar zu 100 Prozent aus Karton besteht. (Quelle: Swiss IT Magazine)
Das Aussergewöhnliche an der Primestation Pulsar beginnt schon mit der Verpackung. Diese besteht zu hundert Prozent aus Karton und trägt damit als eines von mehreren Elementen dem Nachhaltigkeitsanspruch des Herstellers Rechnung. Ein weiteres Element ist das Versprechen von Prime Computer, dass alle Produkte langlebig, wartungsarm und völlig klimaneutral sind. Letzteres gelte für das gesamte Unternehmen, betont Prime Computer auf seiner Website, während das neue Modell als «bisher grössten Fortschritt in Bezug auf Green-IT-Hardware» seit der Firmengründung bezeichnet wird. Die Langlebigkeit der Produkte unterstreicht der Hersteller nicht zuletzt mit einer Garantie von fünf Jahren.

Die nächste Überraschung folgt, wenn man das Gerät aus der Verpackung nimmt. Die Primestation Pulsar ist nämlich nicht nur kompakt mit Abmessungen von 9,1 x 20,3 x 22,5 Zentimeter, sondern auch ziemlich massiv: sie wiegt 4,3 Kilo. Das Gehäuse besteht komplett aus Aluminium mit mattschwarzem Finish, wirkt durch die beidseitigen Rippen wie ein grosser Kühlkörper und erfüllt diese Funktion tatsächlich, denn die neue Workstation kommt wie alle Prime-­Computer-Systeme gänzlich ohne Lüfter aus. Darüber hinaus ist die Prime­station Pulsar nach IP51 schmutz- und staubresistent.


An der Vorderseite sind einzig der Ein/Ausschaltknopf und das Prime-Computer-Logo zu sehen, sowie mittig eine Art Schlitz – mehr dazu später. Sämtliche Anschlüsse finden sich auf der Gehäuserückseite, inklusive einer Buchse für die Stromversorgung, die über den mitgelieferten Power Brick erfolgt.

Nicht das geringste Geräusch

Sämtliche Anschlüsse der Primestation Pulsar finden sich auf der Rückseite – die Audio-Anschlüsse sind mit farbigen LEDs hinterleuchtet. (Quelle: Swiss IT Magazine)
Beim Einschalten folgt, nach dem überraschend hohen Gewicht, der nächste, allerdings höchst angenehme Schock. Die Workstation Pulsar erzeugt absolut kein Betriebsgeräusch und eignet sich damit perfekt für Arbeitsszenarien und Anwender, die auf Ruhe und Konzentration Wert legen – etwa Kreative, Software-Entwickler, Wissenschaftler und generell Menschen aus dem Bereich Knowledge Working.

Gleichzeitig macht sich das System optisch bemerkbar: Der Schlitz in der Mitte des Gehäuses erweist sich als angenehm blau beleuchtete Betriebsanzeige. Und die 3,5-mm-Audiobuchsen auf der Hinterseite sind mit farbigen LEDs hinterleuchtet: grün für Line-in, blau für Line-out und rot für den Mikrofonanschluss. Mit dem mattschwarzen Gehäuse im schlanken Mini-Workstation-Formfaktor und den dezenten Lichteffekten macht das Gerät in jeder denkbaren Arbeitsumgebung nur schon äusserlich eine ausgesprochen gute Figur.

Auf unserem Testgerät ist Windows 10 Pro vorinstalliert. Der Start erfolgt dementsprechend unkompliziert, und nach einigen Klicks und Eingaben für den Windows-Erststart können wir mit der Installation weiterer Software und mit der Arbeit beginnen. Die Primestation Pulsar unterstützt offiziell Windows 10, Windows 11 – das benötigte TPM-2.0-Modul ist an Bord – sowie Ubuntu Linux. Das Gerät wird für Geschäftskunden üblicherweise ohne Betriebssystem ausgeliefert, so zumindest bei den Distributoren Brack und Bechtle. Die Konfiguration mit dem gewünschten OS übernimmt der Kunde selbst, oder er überlässt sie einem der Reseller von Prime Computer.

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