Test Center – Synology Diskstation Manager 7

Intelligent, einfach, zuverlässig

Intelligent, einfach, zuverlässig

7. November 2020 - Synology gewährt einen ersten Einblick in die neue Version 7.0 des NAS-Betriebssystems Diskstation Manager alias DSM. Statt unter dem Motto «Simple, yet powerful» lautete das Motto der Entwickler dieses Mal «Smart. Simple. Reliable».
Artikel erschienen in IT Magazine 2020/11

Neue Tools

Aus den beiden Applikationen Moments und Photostation wird in Version 7 schlicht Synology Photos. Für Überschneidungen bei der Nutzung und Verwirrung hat bisher die parallele Existenz der beiden Fotoanwendungen Moments und Photostation gesorgt, weshalb Synology die Funktionen beider Apps nun unter Synology Photos zusammenfasst. Das Programm vereint also die Funktionen der alten Anwendungen zu einer einheitlichen Plattform – eine längst fällige Weiterentwicklung, die bisherige Trennung war, wenn überhaupt, nur schwer nachvollziehbar. Und die Verschmelzung der beiden Apps ist durchaus gelungen. So wirkt die neue App modern, bietet alle gängigen Funktionen, die man von einer Foto-Management-Software erwartet (so erstellt Synology Photos etwa ähnlich wie Google Photos automatisch Alben und kann Bilder auch nach den darauf ersichtlichen Personen sortieren) und auch die dazugehörige Mobile App ist viel ansehnlicher und bietet viel mehr Optionen, als dies bislang der Fall war.

Aus der Audio Station, Video Station und dem iTunes-Server wird zudem neu die App Synology Media Center. Auch hier wurden die mobilen Apps für Smartphones dabei überarbeitet und bieten nun neben der Möglichkeit, den Account zu wechseln, beispielsweise auch einen Darkmode.

Schlauere Verwaltung

Hinter «smart» verbirgt sich derweil das neue Paket Active Insight für Administratoren und Systemintegratoren. Hierbei handelt es sich um ein zentrales Analyse-Tool, das für alle betriebenen NAS-Geräte eine detaillierte Übersicht bezüglich Performance-Metriken zu CPU, RAM und Speicher anzeigt. Kombiniert werden diese Informationen des lokalen NAS mit Daten aus der Cloud, um Vorhersagen zur Lebensdauer – beispielsweise der eingesetzten Festplatten – treffen zu können. Administratoren können die Oberfläche zudem ihren persönlichen Präferenzen entsprechend anpassen.

Über das Central Management System (CMS) im DSM können alle NAS-Geräte im Netzwerk zentral gesteuert und verwaltet werden. Die Verbindung zwischen dem Host-NAS und den Clients kann wie gehabt automatisch entweder über DDNS oder aber Synologys Quickconnect vorgenommen werden. Dabei können im CMS dafür aber neu individuelle Skripte für einzelne Server ausgeführt werden, um beispielsweise IP-Adresse und Servernamen automatisch zu vergeben. In der neuen Version wurde ausserdem die Funktion one-shot task hinzugefügt, mit der sich die Arbeitsspeicher-Belastung reduzieren soll sowie verschiedenste Verbesserungen des UI und der UX (User Experience) hinsichtlich Groups & Policy vorgenommen.

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