Gekrümmte Schmuckstücke

Gekrümmte Schmuckstücke

Artikel erschienen in IT Magazine 2020/05

Grösser ist besser

Gleichzeitig erklären die Hersteller, dass Curved Displays erst ab einer gewissen Diagonale wirklich Sinn machen. Laut Patrick Weinmann von Dell Technologies ist es Geschmackssache, ab wie viel Zoll man auf ein Curved Display setzen möchte. «Curved Displays können bereits ab einer Grösse von 27 Zoll diverse Vorteile bieten. Besonders stark zu tragen kommen die Vorteile des Curved Designs aber ab einer Grösse von 34 Zoll.» Auch Stefan Nünlist von HP findet, dass der entspannte Effekt von Curved-Monitoren ab 34 Zoll zum Tragen kommt. «Erst ab dieser Grösse kann der vergrösserte Betrachtungswinkel seine Wirkung voll entfalten.» Und Jan Gräf, Product Manager Desktop Displays bei NEC Display Solutions Europe, erklärt: «Bei Curved-Monitoren mit 27 Zoll oder kleiner lässt sich der Radius des Screens nicht optimal ausnutzen – sie kommen daher einem geraden Bildschirm nahezu gleich und bieten kaum Vorteile. Ausserdem lassen sich in dieser Grösse keine zwei Bildschirmlösungen substituieren. Eine optimale Grösse sind 34 Zoll.» Denkbar sind laut Gräf zudem 43 Zoll, doch hier seien die Anschaffungskosten derzeit im Vergleich zu einer Lösung mit zwei 24 Zoll-Monitoren noch zu hoch. «Grössere Varianten wie 49 Zoll sind schlichtweg zu gross für den Standardschreibtisch und daher nicht praktikabel», fügt der NEC-Mann zudem an. Hier kann man allerdings entgegenhalten: Optisch geben gekrümmte 49-Zoll-Displays auf dem Schreibtisch schon einiges her.

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