Umfrageergebnisse unter Arbeitslosen zeigt: Das Alter erschwert die Jobsuche

Umfrageergebnisse unter Arbeitslosen zeigt: Das Alter erschwert die Jobsuche


Nur jeder Fünfte sieht Lohn als Problem

Separat abgefragt wurde die Lohnthematik, von der 20,5 Prozent vermuten, dass zu hohe Erwartungen zur Ablehnung einer Bewerbung geführt haben. Auf die Frage: «Wären Sie bereit, zu einem tieferen Lohn zu arbeiten als bei Ihrer letzten Stelle?» antworteten lediglich 13 Prozent: «Nein, da bin ich kompromisslos» 41,8 Prozent würden bis 10 Prozent Lohneinbusse in Kauf nehmen, 26,7 Prozent gar bis 20 Prozent, 11 Prozent bis 30 Prozent und 6,8 Prozent sogar mehr als 30 Prozent. Interessant ist bezüglich des Themas Lohn, dass bei der Befragung von Personalverantwortlichen (eine Artikel mit entsprechenden Umfrageergebnissen schalten wir morgen auf) die hohen Lohnforderungen – die nur jeder Fünfte Bewerber als problematisch erachtet – als Hauptargument gegen die Anstellung älterer Bewerber genannt wird.

Zu den weiteren vermuteten Ablehnungsgründen noch: 23,3 Prozent vermuten, ihre zu einseitige Berufserfahrung hätte dazu geführt, dass die Bewerbung abgelehnt wurde, 21,9 Prozent die mangelnde oder zu einseitige Aus-/Weiterbildung, 11 Prozent die mangelnde Flexibilität etwa bezüglich Arbeitsort oder Arbeitsbedingungen, und 7,5 Prozent die mangelnde Berufserfahrung.

«Swiss IT Magazine» möchte an dieser Stelle all jenen, die an der Umfrage teilgenommen und so wertvollen Input geliefert haben, recht herzlich danken.

Morgen zeigen wir in einem weiteren Online-Artikel, welche Vorbehalte Personalverantwortliche gegenüber älteren IT-Bewerbern haben. Unter anderem erklären die HR-Spezialisten, ältere Bewerber wollten zu viel Lohn. (mw)
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