HTC Vive: Hilfe, ist das real!

HTC Vive: Hilfe, ist das real!

Eine der Sessions, die folgen, lässt mich etwas durchatmen. Mein Controller wird zum Malinstrument, aus dem ich – je nach Farbe meiner Wahl – Sternchen, einen Regenbogen, oder auch einfach Pinselstriche dreidimensional in den Raum zaubern kann. Ich kann sogar darum herumlaufen. Das gefällt mir. Und dann gibt es noch eine Session, bei der ich mich in einem Büro befinde, mit Geräuschen wie in einem Grossraumbüro. Dort kann ich Papierflieger durch die Luft schiessen – also mit dem Cursor Richtung Objekt, hinten drücken, die Armbewegung machen, wie wenn ich wirklich einen losfliegen lassen würde und dann den Knopf loslassen. Ausserdem kann ich dort Objekte mit einem 3D-Kopierer virtuell vervielfältigen und mit einem Ball spielen. Das mit dem Auffangen habe ich aber noch nicht so raus, sollte aber theoretisch gehen.

Eric Matthes, Country Manager DACH von HTC, hatte mir im Gespräch vor dem Test gesagt, dass Virtual Reality ja durchaus auch interessant im B2B-Geschäft sein könnte. Man denke an Autovorführungen oder Präsentationen von Möbeln oder Inneneinrichtungen… Eine Seite, die mir deutlich mehr zusagt.
Eine andere Session ist dagegen wieder nichts für schwache – also meine – Nerven. Man befindet sich als "Gamer" – oder wie bezeichnet man jemanden, mit VR-Brille auf dem Kopf? – in einem dunklen Haus. Die Aufgabe ist, zunächst ein Licht von einem Mann zu übernehmen, sprich sich zu überwinden, einige Schritte auf ihn zuzumachen, und dann mit Cursor und Klick auf den Rückknopf das Licht zu übernehmen. Dann läuft man durch den Raum, klickt via Cursor auf weisse Flächen, wodurch man den virtuellen Raum zum Beispiel plötzlich aus der Perspektive eines Winzlings sieht oder Skelette zum Vorschein kommen.

Spannend auch – zumindest im Nachhinein: Der Raum hat ein Loch im Boden mit weit auseinander stehenden Gitterstäben darüber. Auch wenn ich rational weiss: Ich kann dort nicht herunterfallen, stelle ich mich doch auf die Zehenspitzen und spähe hinunter, und kann mich nicht überwinden, darüberzugehen. Die drachenartigen Viecher, die mir immer wieder entgegenhüpfen, erinnern mich auf jeden Fall eher an einen Alptraum als an alles andere und so sage ich laut, um den HTC-Mitarbeiter aufmerksam zu machen: "Ok, ich glaube es reicht langsam…"

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie es weite ging.

Kommentare

Freitag, 6. November 2015 Dani S.
In Real ist es unter Wasser sehr still. Ausser den eigenen Atemgeräuschen und die des Tauchpartners hört man nicht viel. Vielleicht mal einen Papageienfisch, der an einer Koralle knabbert, oder man hat das Glück Delfine (oder Wale) zu hören und natürlich zu sehen :-)

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