Niklaus meint: Das Tablet ist kein PC-Ersatz

Niklaus meint: Das Tablet ist kein PC-Ersatz

Artikel erschienen in IT Magazine 2014/06
Bei einem weiteren Unternehmen wurde derweil Servicemax.com evaluiert, ein Tool für Teams, die vor Ort beim Kunden Reparaturen und Services durchführen. Die Applikation läuft auf dem Tablet und organisiert alles, was den Serviceprozess vereinfacht. Am Morgen wird über Google Maps die Route zu den verschiedenen Kunden berechnet. In der Zentrale ist man dank GPS informiert, um allfällige Kurzeinsätze richtig zu planen. Vor Ort hat das Servicepersonal Zugriff auf alle Kundendaten der Vergangenheit, auf Manuals und auf Video-Anleitungen und wenn man einmal etwas selbst nicht reparieren kann, fragt man über die Onlinehilfe andere Servicetechniker an – selbstverständlich bei Bedarf mit Videochat. Und weil viele Kunden heute auch über ein Tablet oder ein Smartphone mit Kamera verfügen, können einfache Reparaturen direkt aus der Zentrale mit den Kunden gelöst werden oder die Servicetechniker erhalten vor Ankunft einen Blick darauf, was sie erwartet.
Tablets gibt es heute in den verschiedensten Ausführungen: Das iPad Air «in schön», Samsungs Galaxy Note Pro «in gross». Das Fujitsu M702 ist wasserfest. Blackberry 10 hat eine hervorragende Trennung zwischen Privat- und Geschäftsdaten. Und wenn Microsoft bei der nächsten Surface-Generation die leistungsstarke aber stromhungrige Intel-Welt mit der etwas schwächeren, dafür Ressourcen schonenderen ARM-Welt zusammen bringt, darf man auch dort so einiges Spannendes erwarten.
Wer an Tablets im Geschäftseinsatz denkt, der sollte nicht denken: «Was kann das Tablet für mich tun?» Sondern: «Was kann ich für das Tablet tun?» Werden Sie erfinderisch, kreativ, denken Sie ausserhalb der gewohnten Box. Denken Sie Tablet.
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