Der digitale Online-Briefkasten

Der digitale Online-Briefkasten

Artikel erschienen in IT Magazine 2011/09

Finanzierung durch Freemium-Modell

Bisher haben die fünf jungen Männer insgesamt bereits über 7000 Personenstunden in Joinbox investiert. «Wir stecken aktuell viel mehr rein, als rausschaut», erklärt Mazanowski. Um die weitere Entwicklung sicherzustellen und genügend Startkapital für einen breiten Launch zu haben, sind die fünf auf der Suche nach Investoren. Erste Gespräche haben sie geführt, und es sehe nicht schlecht aus. Dazu trägt sicher auch ihr Erfolg im Start-up-Förderungsprogramm der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) bei, in dem sie es vor kurzem in die dritte Phase geschafft haben und mit einem professionellen Coach auf das KTI-Start-up-Label hinarbeiten.

Geld verdienen wollen die Jungunternehmer mit Joinbox in Zukunft dann mit einem Freemium-Modell, also einem kostenlosen Basisdienst und einem kostenpflichtigen Premium-Dienst mit zusätzlichen Möglichkeiten. «Unsere Währung sind die Nutzer», meint Mazanowski. Vielleicht brauche man so gar keine Werbung auf der Seite zu platzieren, was aber eine mögliche weitere Einnahmequelle wäre. Die Definition, was alles Premium sein wird und was nicht, ist aktuell noch nicht abgeschlossen. Man habe Dutzende von Ideen, was noch kommen könnte. Schliesslich gelte es aber abzuwarten und zu spüren, was die Nutzer wollen und ihnen dann das zu bieten.

Den Fokus legt Joinbox zum Start ganz klar auf private Nutzer. «Natürlich sehen wir mit unserem Fundament aber auch Möglichkeiten im B2B-Bereich, beispielsweise in Form eines Business-Tools für Social Media Monitoring, Marketing und/oder als Collaboration-Tool», erläutert van der Weg. Darüber werde man sich sicher noch ein paar Gedanken machen. Angedacht ist ausserdem natürlich bereits auch eine App für Mobiltelefone. (mv)
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