Meta kommt mit zwei neuen LLMs auf den KI-Markt, die laut dem Anbieter in der Klasse der Frontier-Modelle spielen. Es handle sich bei Muse Wonder und dem noch umfangreicheren und leistungsfähigeren Muse Wonder Full um die fähigsten Modelle des Unternehmens, die Performance auf höchstem technischem Stand bieten und sich für persönliche und professionelle agentische Aufgaben eignen sollen. Die Rede ist auch von einem grossen Sprung in Richtung der "persönlichen Superintelligenz" – letzteres ein Begriff, der bei den KI-Unternehmen sowie auch beim US-Präsidenten in letzter Zeit grosse Beliebtheit geniesst: Donald Trump sprach sich kürzlich in der UN-Vollversammlung gegen eine weltweite Kontrolle von KI aus und sagte danach, KI solle inskünftig "Super Intelligence" heissen, weil der bisher verwendete Begriff "Artificial" andeute, dass KI keine echte Intelligenz, sondern fake sei – er selbst finde die Technologie aber "fantastistisch".
Zurück zu den neuen Meta-Modellen: Muse Wonder ist ab sofort über die Meta Model API und Music Code verfügbar. Muse Wonder Full gibt es für zahlende Abonnenten von Muse Code. Auch in der Muse-App für Mobilgeräte soll Muse Wonder Einzug halten, zunächst ebenfalls für zahlende Kunden. Weiter heisst es seitens
Meta: "Muse Wonder wird zudem die Generierung von Artefakten sowie Prozesse unterstützen, die ein höheres Mass an Intelligenz erfordern. Und in Zukunft werden wir Muse Wonder nutzen, um spezialisierte Modelle zu entwickeln, die wir allen Nutzern von Muse zur Verfügung stellen können." Der
Blogpost, in dem die neuen Modelle präsentiert werden, zeigt ausserdem Vergleiche mit anderen aktuellen Modellen wie Claude Fable 5.1, GPT-6 Astra und Claude Opus 5.5 anhand verschiedener KI-Benchmarks.
(ubi)