Bislang mussten Markdown-Dateien für die Bearbeitung in
Google Docs zunächst in das Docs-Format umgewandelt werden. Dabei konnten laut Formatierungen oder Kommentare verloren gehen. Neu bleibt das ursprüngliche Dateiformat nun erhalten, während gleichzeitig Funktionen wie Echtzeit-Zusammenarbeit und Kommentare zur Verfügung stehen, wie Google in einem
Blog-Beitrag mitteilt.
Google begründet die Erweiterung unter anderem mit der zunehmenden Bedeutung von Markdown im Zusammenhang mit generativer KI. Das schlanke Textformat wird unter anderem häufig von Large Language Models genutzt, um strukturierte Inhalte wie Überschriften, Tabellen oder Aufzählungen abzubilden. Die native Unterstützung in Google Docs soll damit auch die Zusammenarbeit zwischen Nutzern und KI-Agenten vereinfachen.
Auch Google Drive erhält eine Neuerung: Markdown-Dateien können dort künftig als formatierte Vorschau dargestellt werden, inklusive klickbarer Links und strukturierter Tabellen. Die Einführung hat am 5. Oktober 2026 begonnen und soll schrittweise innerhalb von bis zu 15 Tagen erfolgen. Die Funktion steht sowohl allen Google-Workspace-Kunden als auch Nutzern mit privaten Google-Konten zur Verfügung. Eine separate Aktivierung durch Administratoren oder Anwender ist nicht erforderlich.
(sta)