Microsoft hat in letzter Zeit bereits zahlreiche Verbesserungen im Windows-Dateiexplorer vorgenommen oder zumindest angekündigt. Der neue
Preview Build 26340.9596 im Experimental Channel bringt eine weitere kleine, aber feine Erleichterung, und zwar für den Zugriff auf den Ordner des jeweiligen Benutzerprofils. Der Hersteller lehnt sich dabei an Linux beziehungsweise Unix an: Als Symbol für das Profilverzeichnis lässt sich in der Adressleiste des File Explorers die Tilde (~) nutzen.
Bisher musste für diese Pfadangabe entweder ein Ausdruck wie "C:UsersBenutzername" oder die Enviroinment-Variable %USERPROFILE% eingegeben werden, beides eher langfädige Bezeichnungen. In Zukunft reicht dafür ein einzelnes Zeichen. Dazu kommt, das Windows bis vor kurzem automatisch die ersten fünf Buchstaben der mit dem Konto verknüpften E-Mail Adresse als Name für das Benutzerverzeichnis genommen hat. Heute lässt sich bei der Einrichtung des Systems der Verzeichnisname selbst wählen. Bei Verwendung der Tilde spielt es keine Rolle, ob es sich um eine "alte" automatische Namensgebung oder um einen selbstgewählten Namen handelt – es funktioniert mit beiden Varianten.
Weitere Neuerungen in diesem Preview Build sind Support für Unicode 17.0, Leistungsverbesserungen an der Startseite der Einstellungen und für die Systemwiederherstellung ein neuer Einstiegspunkt für die Cloud-Neuerstellung, die damit einfacher zugänglich wird.
(ubi)