Cyberkriminelle greifen Schweizer Unternehmen und Institutionen zwar immer wieder an, doch sind andere Länder deutlich mehr von Cyberaktivitäten betroffen. Wie der
Microsoft Digital Defense Report aus dem ersten Halbjahr 2026 zeigt, belegt die Schweiz aktuell Platz 13 unter den europäischen Ländern, die am häufigsten unter Cyberangriffen zu leiden haben. Zuoberst auf dem europäischen Podest steht die Ukraine, gefolgt vom UK auf Platz zwei und Deutschland auf dem dritten Platz. Auf der internationalen Skala steht die Schweiz auf Platz 39.
Der Sicherheitsbericht stellt weiter fest, dass KI sowohl auf der Angreifer- als auch auf der Verteidigerseite eine stetig wichtigere Rolle einnimmt. Cyberkriminelle nutzen KI, um schneller und in grösserem Umfang zu agieren, während Verteidiger KI einsetzen, um Bedrohungen schneller zu erkennen und abzuwehren. Als weitere zentrale Erkenntnisse nennt der Report folgende Punkte:
- Digitale Identitäten entwickeln sich zum wichtigsten Angriffsvektor.
- Cyberrisiken werden immer stärker vernetzt und reichen zunehmend weit über das ursprüngliche Opfer hinaus.
- Geschwindigkeit ist entscheidend für eine erfolgreiche Reaktion.
- Cyberresilienz wird zur geschäftlichen Notwendigkeit.
Der Microsoft Digital Defense Report stützt sich auf die Analyse der globalen Bedrohungslage, wofür täglich 165 Billionen Sicherheitssignale ausgewertet werden. Den vollständigen Report stellt Microsoft
online zur Verfügung.
(rd)