Nvidia hat Sicherheitsupdates für seine Grafiktreiber unter Windows und Linux veröffentlicht. Wie aus dem
Sicherheitsbulletin des Herstellers hervorgeht, werden damit 114 Schwachstellen geschlossen. 98 davon betreffen den Grafiktreiber und 16 die vGPU-Software.
Nvidia stuft eine Lücke als kritisch, 76 als hoch und 37 als mittel ein.
Die kritische Schwachstelle
CVE-2026-47574 betrifft den Virtual GPU Manager unter Linux und erreicht 9,9 von 10 Punkten im CVSS-Bewertungssystem. Bei einem erfolgreichen Angriff könnten laut Nvidia unter anderem Schadcode ausgeführt, höhere Zugriffsrechte erlangt oder vertrauliche Informationen ausgelesen werden.
Die aktualisierten Treiber unterstützen auch ältere Geforce-Grafikkarten mit Maxwell-, Pascal- und Volta-Chips. Dazu zählen unter anderem Modelle der GTX-900- und GTX-10-Reihe sowie verschiedene ältere Notebook-GPUs. Für Windows stehen je nach Treiberzweig die Versionen 616.56, 610.88 und 582.78 zur Verfügung. Auch für Linux hat Nvidia aktualisierte Treiber veröffentlicht. Die passende Version lässt sich über die
Treiberseite von Nvidia herunterladen.
(dow)