Im Jahr 2024 hat
Microsoft angekündigt, den Synchronisationsdienst SQL Data Sync im Jahr 2027 stilllegen zu wollen. Nun, rund ein Jahr vor der Deadline, wendet sich Microsoft im Azure SQL Blog an die Kunden und empfiehlt, eine Migration nicht auf die lange Bank zu schieben.
Wie es im
Blog Post heisst, können Azure-Abonnenten per sofort keine neuen SQL-Data-Sync-Deployments mehr erstellen. Im verbleibenden Jahr bis zur Stilllegung am 30. September 2027 kann der Service somit nur noch von Kunden genutzt werden, die bereits damit arbeiten.
Microsoft begründet den Schritt damit, dass SQL Data Sync auf Basis einer früheren Generation von Synchronisationstechnologien entwickelt worden sei. Weiter heisst es, neuere Azure-Funktionen würden ein breiteres Spektrum an Sicherheits- und Leistungsmerkmalen bieten, weshalb die Stilllegung eine gute Gelegenheit für eine Neubewertung der Anwendungen und die Einführung einer modernen Lösung sei.
Die Wahl der diversen Alternativen sei mitunter abhängig von Quell- und Zielplattform, Einweg- oder bidirektionaler Synchronisation, dem Grad der akzeptierbaren Latenzzeiten, der Zahl der Datenbanken oder vom Datenvolumen und der Bandbreite.
Je nach Szenario empfiehlt Microsoft als Alternative Azure Data Factory, Transaktionsreplikation, Always-On-Verfügbarkeitsgruppen, aktive Georeplikation, Azure SQL-Trigger oder die Spiegelung in Fabric.
(rd)