Hosttech baut die Connectivity-Angebote in seinem unterirdischen Datacenter Datarock (Bild) aus. Nachdem das Rechenzentrum bereits vor zwei Jahren an den Solnet-IP-Backbone angebunden wurde, steht Kunden neu auch ein redundanter Point of Presence (PoP) von
Init7 zur Verfügung. Init7 war bereits zuvor als Carrier im Datarock präsent.
Über die neue Anbindung bietet Init7 drei Dienste an: Direct Internet Access, IP-Transit mit BGP (Border Gateway Protocol) sowie Virtual Leased Lines (VLL) für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen verschiedenen Standorten. Die symmetrischen Bandbreiten reichen bis 10 Gbit/s, zudem stehen Angebote mit 1 Gbit/s und Burst auf bis zu 10 Gbit/s zur Verfügung. Der Traffic ist bei den Flat-Angeboten unlimitiert.
Beim Direct Internet Access kostet eine symmetrische 1-Gbit/s-Verbindung 250 Franken pro Monat, für 10 Gbit/s werden 750 Franken fällig. Die Angebote umfassen den Service Level Platin mit einer garantierten Verfügbarkeit von 99,5 Prozent.
Über die Virtual Leased Lines lassen sich zudem FTTH-Anschlüsse und Rechenzentren miteinander verbinden. Eine Verbindung zwischen zwei FTTH-OTO-Standorten kostet beispielsweise ab 222 Franken monatlich, zwischen FTTH OTO und Rechenzentrum 333 Franken und zwischen zwei erschlossenen Rechenzentren ab 444 Franken.
Hosttech koordiniert auf Wunsch die Bestellung und stellt die nötigen Voraussetzungen im Datarock bereit. Der eigentliche Vertrag für die Connectivity-Dienstleistungen wird direkt zwischen dem Kunden und Init7 abgeschlossen.
(mw)