Openclaw hat Version 2.0 des gleichnamigen universellen KI-Agenten nach einer zweimonatigen Entwicklungsphase veröffentlicht. Als Erstes wurde die Installation vereinfacht: Bereits bestehende, auf dem jeweiligen Gerät aktive Abos von ChatGPT und Claude werden berücksichtigt, ebenso vorhandene API-Keys und lokal installierte KI-Modelle. Zweitens wurden die Browser-App komplett überarbeitet: "Die Browser-App ist der Ort, an dem die meisten Nutzer zum ersten Mal mit
Openclaw in Kontakt kommen und ihre ersten Schritte damit machen. Deshalb haben wir sie zu einem erstklassigen Erlebnis umgestaltet, bei dem sie nach Belieben Einstellungen vornehmen, zu laufenden Projekten zurückkehren oder live mitverfolgen können, wann immer sie möchten", heisst es in der
Ankündigung des neuen Release.
Eine weitere Neuerung sind Shared Cloud Sessions, mit der eine nahtlose Zusammenarbeit im Team möglich wird. Bisher gab es bei Openclub keinen Weg, andere Teammitglieder in die Arbeit mit dem Agenten einzubinden, ohne dabei das, was der aufgebaute Clan bereits weiss, wieder zu verlieren. Damit wird Openclaw zu einer kollaborativen Arbeitsumgebung und zum gemeinsamen Werkzeug für Teams. Aufgaben können dabei direkt an Kollegen übergeben werden, um damit weiterzumachen. Zur Erhöhung der Sicherheit können Administratoren neu definieren, welche Nutzer welche Befehle absetzen dürfen. Dazu kommt Sandboxing, damit der generierte Code isoliert ausgeführt werden kann – diese Funktionalität ist allerdings per Default deaktiviert, sodass Openclaw ohne anderweitige Einstellung praktisch beliebigen Zugriff zu den Dateien auf dem Gerät hat.
(ubi)