Am 9. September 2026 wird
Apple aller Voraussicht nach sein erstes faltbares iPhone vorstellen, das iPhone Ultra heissen könnte. Während der Entwicklung des Geräts hat Apple auch an einem speziellen Eingabestift für das Falt-iPhone gearbeitet, eine verkürzte Variante des vom iPad her bekannten Apple Pencil, die sich magnetisch am Rand des iPhone Ultra befestigen lassen sollte. Jetzt teilt Mark Gurman in der neuesten Ausgabe seines Newsletters
Power On (Paywall) mit, Apple habe den Plan für einen iPhone-Ultra-Pencil inzwischen eingestellt, denn es gab Probleme.
Einerseits liess sich das Gerät nur noch mühsam aufklappen, wenn der Pencil an der Seite angebracht war. Auf der anderen Seite hat Apple offenbar Gefahren für das sehr empfindliche Faltdisplay gesehen: Die Spitze des Eingabestifts könnte bei einem zu starken Druck das Display beschädigen beziehungsweise sichtbare Spuren darauf hinterlassen. Dazu kommt weiter, dass die für eine präzise Stifteingabe erforderliche zusätzliche Sensorschicht unter dem Display, genannt Digitizer, einen gewissen Platzbedarf hätte – Apple möchte aber ein möglichst schlankes Gehäuse, das rund viereinhalb Millimeter Dicke nicht überschreiten sollte. Gewöhnliche Stifte mit Gummispitze von Drittanbietern, die im Prinzip Mit kapazitiver Technik einen Finger simulieren, sollten zumindest auf dem Aussendisplay aber trotzdem funktionieren.
(ubi)