cnt
Swisswise lanciert Schweizer KI-Plattform Mate
Quelle: Adrian Armirail

Swisswise lanciert Schweizer KI-Plattform Mate

Das Berner Unternehmen Swisswise lanciert mit Mate eine KI-Plattform, die besonderen Wert auf den Datenschutz legt. Sie lässt sich lokal auf dem eigenen Gerät oder über Rechenzentren in der Schweiz nutzen.
26. August 2026



Mit Mate bringt das Berner Unternehmen Swisswise eine KI-Plattform für Privatpersonen und Unternehmen auf den Markt. Der Dienst lässt sich wahlweise direkt auf dem Endgerät oder über die Mate Cloud nutzen.

Die Plattform kann unter anderem Texte erstellen und überarbeiten, Inhalte zusammenfassen und übersetzen, Sprache transkribieren, Bilder erkennen und erzeugen sowie das Web mit Quellenangaben durchsuchen.


Für den lokalen Betrieb wird ein KI-Modell auf das Gerät geladen. Mate funktioniert danach ohne Internetverbindung. Nachrichten, Antworten und der Chatverlauf bleiben auf dem Gerät. Wer für komplexere Aufgaben mehr Rechenleistung benötigt, kann in die Mate Cloud wechseln. Die Anfragen werden dazu verschlüsselt in einem Schweizer Rechenzentrum verarbeitet, laut Unternehmen aber weder gespeichert noch für Werbung oder das Training von KI-Modellen verwendet. Die firmeneigenen Rechenzentren werden nach Angaben von Swisswise mit Strom aus Wasser- und Solarenergie betrieben und ohne Wasser gekühlt.

"Wir wollten eine KI, die wir bedenkenlos unseren Familien empfehlen können", sagt Bastian Hofacker, Geschäftsführer von Swisswise (Bild, links). "Privatsphäre ist bei Mate kein optionales Feature, sondern das Fundament unserer Architektur."

Mate ist für iPhone, iPad, Android, Mac und im Browser erhältlich. Für Unternehmen bietet Swisswise mit Mate Business eine Variante für die Cloud oder den Betrieb auf der eigenen Infrastruktur an. Zehn Anfragen pro Monat sind kostenlos. Das Lite-Abo mit 300 Anfragen kostet 7.20 Franken pro Monat, für die unbegrenzte Nutzung werden monatlich 14.95 Franken fällig. (dow)


Weitere Artikel zum Thema

Start-up Beyond Bot: Mit virtuellen Experten gegen ­KI-Chaos

6. Juni 2026 - Beyond Bot entwickelt eine Plattform, auf der Firmen virtuelle KI-Experten für eigene Aufgaben erstellen können. Sie soll verschiedene Dienste und Agenten bündeln.

OpenAI lanciert Gratis-ChatGPT-Version für Lehrer

20. November 2025 - ChatGPT for Teacher heisst ein neues Angebot von OpenAI, das Lehrer bei ihrer Arbeit unterstützen soll. Aktuell steht die vorläufig kostenfrei zugängliche KI-Plattform aber nur US-amerikanischen Lehrkräften zur Verfügung.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Aus welcher Stadt stammten die Bremer Stadtmusikanten?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER