Twint will ab 2027 eine eigene Direktlastschrift-Lösung für wiederkehrende Zahlungen anbieten. Diese soll beispielsweise Krankenkassenprämien, Abonnemente oder Stromrechnungen direkt über die Twint-App abwickeln und damit eine Alternative zum auslaufenden Lastschriftverfahren LSV+ schaffen. Belastungsermächtigungen lassen sich über die Anwendung erteilen, einsehen und bearbeiten. Nach erfolgter Belastung besteht zudem während 30 Tagen eine Widerspruchsmöglichkeit beim jeweiligen Herausgeber der Twint-App.
Die neue Lösung kommt vor dem Hintergrund der geplanten Einstellung des bisherigen Lastschriftverfahrens LSV+, das per 30. September 2028 ausläuft. Mit der Twint Direktlastschrift sollen Unternehmen und Rechnungssteller somit frühzeitig auf eine digitale Alternative umsteigen können. Die Lösung soll unabhängig von der verwendeten Twint-App funktionieren. Nach Angaben des Unternehmens unterstützen die grössten Schweizer Banken das neue Angebot. Die Banken und qualifizierte Zahlungsdienstleister sollen auch dem Handel die Anbindung ermöglichen und damit für eine breite Verfügbarkeit im Markt sorgen.
Twint verspricht sich von Direktlastschrift unter anderem weniger vergessene Rechnungen sowie einen geringeren Aufwand für Mahnungen und manuelle Prozesse. Unternehmen können laut dem Anbieter bereits jetzt mit den Vorbereitungen für eine Einführung ab 2027 beginnen. Einen konkreten Lancierungstermin innerhalb des Jahres nennt der Anbieter jedoh noch nicht.
Markus Kilb, CEO von
Twint: "Mit der Twint Direktlastschrift modernisieren wir das Lastschriftverfahren in der Schweiz und machen das Bezahlen von Rechnungen so einfach wie Twinten an der Ladenkasse oder im Online-Shop. Gemeinsam mit den Schweizer Banken schaffen wir damit eine Lösung, die für Millionen Menschen den Alltag spürbar vereinfacht, wie sie es von Twint gewohnt sind."
(sta)