Suno will auf seiner Plattform erzeugte Musik kennzeichnen und deren massenhafte Verbreitung erschweren. Wie das Unternehmen in einem
Blogbeitrag mitteilt, werden in den kommenden Wochen neue Verfahren für Audio-Wasserzeichen und digitale Fingerabdrücke eingeführt. Damit sollen Vertriebsplattformen erkennen können, ob ein Song mit Suno erstellt wurde. Die Kennzeichnungen seien manipulationssicher und hätten keinen Einfluss auf das Hörerlebnis, verspricht der Anbieter.
Zusätzlich ist eine neue Downloadregelung angekündigt. Sie soll die massenhafte Weitergabe von Suno-Songs an Streamingdienste einschränken. Wie die Beschränkungen konkret aussehen, sagt das Unternehmen noch nicht. Die grosse Mehrheit der Nutzer sei nicht betroffen.
Daneben hat Suno seine
Community-Richtlinien überarbeitet. Verboten bleiben unter anderem das Nachahmen bestehender Lieder, der Upload von Material ohne Nutzungsrechte und die Verwendung fremder Stimmen oder Abbilder ohne Zustimmung. Auch Spam, und Versuche, die Systeme mit Bots zu umgehen, sind untersagt. Je nach Schwere drohen Verwarnungen sowie vorübergehende oder dauerhafte Kontosperren.
(dow)