Im März dieses Jahres hat Microsoft ein Commitment für mehr Qualität in Windows abgegeben und dabei bereits zahlreiche Verbesserungen aufgelistet ("Swiss IT Magazine"
berichtete). Vier Monate später nun hat Pavan Davuluri, Executive Vice President, Windows + Devices bei
Microsoft, eine Zwischenbilanz zu Windows 11 gezogen und
neue Schwerpunkte angekündigt. Einer davon ist die Optimierung des Betriebssystems für PCs mit mindestens 8 GB Arbeitsspeicher – dies als Reaktion auf die hohen Speicherpreise. Durch einen geringeren Speicherbedarf soll Windows auf diesen Geräten schneller und reaktionsfreudiger werden.
Bereits in den vergangenen Monaten hat Microsoft nach eigenen Angaben den Speicherverbrauch an verschiedenen Stellen reduziert. Dazu zählen ein effizienterer Speicher-Allocator, Optimierungen an WinUI 3 sowie Verbesserungen bei Chromium- und WebView2-Komponenten. Zudem seien Boot- und Anmeldezeiten verkürzt sowie die Reaktionsgeschwindigkeit von Datei-Explorer, Windows-Suche, Startmenü, Widgets, KI-Funktionen und Snipping Tool verbessert worden. Auch die Zuverlässigkeit von Windows Hello, Bluetooth-Verbindungen, USB4-Dockingstationen und der Druckeranbindung sei verbessert worden. Neben den Speicheroptimierungen will Microsoft bis Ende Jahr auch die Ersteinrichtung neuer PCs beschleunigen, Familienfunktionen vereinfachen und die Sprachsteuerung natürlicher gestalten. Die meisten Neuerungen wurden zunächst im Windows-Insider-Programm getestet und sollen ab Herbst schrittweise für alle Windows-11-Nutzer verfügbar werden.
(mw)