Am vergangenen Samstag hatte X-User "Intel and Breaches" von einem angeblichen Datenleck bei der Neobank Revolut
berichtet. Demnach hat ein Hacker in einem Cybercrime-Forum ein Datenpaket angeboten, das über 75 Millionen Datensätze von Revolut-Kunden mit Angaben zu Zahlungskarten wie Kartenschema, Status der Karte und Erstellungsdatum enthalten soll. Einige Beispiele solcher Daten würden in dem Forum gezeigt, heisst es weiter. Der Post hält allerdings auch fest, dass die Authentizität dieser Angaben nicht gewährleistet sei.
Ein anderer X-User, "Dark Web Intelligence",
berichtet ebenfalls von dem Vorfall und merkt an, dass der Post in Cybercrime-Forum keinerlei technische Angaben oder Informationen über die tatsächliche Anzahl der Datensätze enthält und insgesamt nicht genügend Evidenz bietet, um die Echtheit der Informationen verifizieren zu können. Revolut selbst hat das Datenleck zu diesem Zeitpunkt nicht bestätigt.
Gegenüber "Heise" hat Revolut Deutschland inzwischen
geäussert, man habe die in den Beispieldaten des ursprünglichen Forum-Posts enthaltenen Angaben mit den eigenen Systemen abgeglichen. Keiner der Datensätze entspreche einem gültigen oder echten Revolut-Identifikator. Eine Sicherheitsverletzung hat Revolut ebenfalls nicht festgestellt. Es könne sich bei dem Datensatz um eine Zusammenführung von älteren Daten aus verschiedenen Quellen handeln. Trotzdem sollten Kunden von Revolut auf der Hut bleiben, insbesondere was allfällige Phishing-Versuche betrifft.
(ubi)