Klickt man auf der Microsoft-365-Plattform ein Profil an oder berührt man es mit der Maus, erscheint eine sogenannte Profilkarte. Sie zeigt verschiedene Informationen über den betreffenden Nutzer an, darunter der Name, die E-Mail-Adresse und die Position im Unternehmen. In Zukunft,respektive "bald", sollen laut einer Admin-Center-Mitteilung von
Microsoft jedoch weit mehr Informationen standardmässig präsentiert werden.
Die Notiz nennt als zusätzliche Default-Informationen unter anderem Abteilung, Mitarbeiternummer, Mitarbeitertyp, Kostenstelle, User Principal Name (UPN), Aliasnamen, Fax und die genaue Adresse. Diese Eigenschaften waren zwar schon immer verfügbar, wurden aber auf der Profile Card bisher nicht automatisch angezeigt und mussten vom Administrator manuell aktiviert werden, um sie zu präsentieren. Ab August 2026 soll sich dies ändern – in Zukunft müssen Admins die nicht gewünschten Eigenschaften manuell deaktivieren. Laut Microsoft soll man die Konfiguration der Profilkarten vor dem 24. August 2026 unter die Lupe nehmen und gegebenenfalls anpassen.
Als Begründung für die standardmässige Anzeige weiterer Informationselemente gibt Microsoft an: "Dies hilft Unternehmen dabei, relevante Mitarbeiterinformationen einheitlicher bereitzustellen und gleichzeitig den Verwaltungsaufwand für häufig verwendete Profilattribute zu reduzieren." Es gebe aber weiterhin administrative Kontrollmechanismen, um die Sichtbarkeit der Attribute entsprechend der geschäftlichen, datenschutzrechtlichen und Compliance-Anforderungen zu steuern.
(ubi)