Microsofts Office-Formate stehen in einem neuen
Blogbeitrag von
Libreoffice deutlich in der Kritik. Das Open-Source-Projekt argumentiert, dass proprietäre Formate Dokumente eng an jene Software binden, mit der sie erstellt wurden. Im Alltag zeige sich das etwa bei verschobenen Aufzählungen, veränderten Tabellen oder Präsentationen, die ausserhalb von Powerpoint nicht mehr sauber dargestellt werden.
Besonders kritisch beurteilt Libreoffice das Format OOXML, das
Microsoft Office heute standardmässig nutzt. Zwar wurde es international standardisiert. Laut dem Blogbeitrag bildet es aber stark das Verhalten von Microsoft Office ab und enthält Altlasten, die andere Programme nur schwer vollständig nachbauen können.
Für einzelne Nutzer ist ein verschobenes Layout vor allem mühsam. Für Kanzleien, Spitäler oder Behörden kann es laut Libreoffice grössere Folgen haben, wenn Verträge, Formulare oder amtliche Dokumente je nach Software unterschiedlich aussehen. Als Ausweg nennt das Projekt offene Standards wie das Open Document Format sowie PDF/A für die Langzeitarchivierung.
(dow)