Vor rund einem Monat hat
Microsoft auf der Hauskonferenz Build angekündigt, das Windows Subsystem for Linux (WSL) dahingehend zu erweitern, dass Linux-Container direkt in WSL genutzt werden können, ohne Zuhilfenahme von Dritthersteller-Tools.
Wie der Konzern diese Woche via
Entwickler-Blog bekannt gegeben hat, ist es nun so weit und WSL Container steht als Public Preview allen Interessierten zur Verfügung. Derzeit besteht WSL Container aus einer Befehlszeilenschnittstelle (CLI) sowie einer Programmierschnittstelle für Windows-Anwendungen. Mit dem Update zur jüngsten WSL-Version wird hierfür die CLI-Binärdatei wslc.exe installiert, mit der sich Container erstellen, betreiben und testen lassen. Mit der API wird derweil ermöglicht, dass Windows-Apps direkt auf Container als Teil ihrer Applikationslogik zugreifen können, womit sich auch bestehender Linux-Code einbinden und nutzen lässt.
Was die Anwendungsszenarien betrifft, vermittelt das unten stehende Video von der Build-Konferenz einige Einblicke. Dazu hat Microsoft in der
Dokumentation diverse Anleitungen und Beispiele veröffentlicht. WSL kann via
Github geladen werden und steht zudem auch als Nuget Package via nuget.org zur Verfügung.
(rd)