Viele Firmen testen KI, schaffen den Schritt in den produktiven Betrieb aber nur langsam. Das geht aus einer
Omdia-Befragung von 1130 Endnutzern und Entscheidern hervor. Demnach sind rund 89 Prozent der Unternehmen noch nicht so weit, ihre Prozesse gezielt mit KI zu optimieren.
Besonders deutlich zeigt sich das bei der Erfolgsmessung. Nur 18 Prozent der Unternehmen haben der Studie zufolge umfassende Kennzahlen für alle KI-Anwendungen definiert. Viele messen den Erfolg nur teilweise oder arbeiten noch daran. Ohne solche Grundlagen bleibe unklar, welche KI-Projekte Zeit sparen, Kosten senken oder zusätzlichen Umsatz bringen.
Am Geld allein liegt es der Untersuchung zufolge nicht. Knapp 60 Prozent der Unternehmen verfügen inzwischen über ein eigenes KI-Budget. Für 2026 erwarten viele Firmen zudem weiter steigende Ausgaben. Gleichzeitig wachsen laut den Marktforschern vor allem kleinere Budgets unter 50'000 Dollar.
Omdia sieht zudem neue Anforderungen durch KI-gestützte Arbeitsplätze und souveräne KI. Unternehmen müssen künftig nicht nur entscheiden, welche KI sie einsetzen, sondern auch wo Daten verarbeitet werden, wer Entscheidungen freigibt und wie sich KI in bestehenden Arbeitsabläufen kontrollieren lasse.
(win)