Onlyoffice hat Version 9.4 seiner Dokumenteneditoren veröffentlicht, verfügbar als Online-Variante und als Desktop-App. In der Community Edition fällt dabei das bisherige Limit von 20 gleichzeitigen Verbindungen weg.
Auch unter der Haube wurde nachgebessert. Die Anwendung läuft neu in einem einzelnen Prozess, zudem entfallen Abhängigkeiten von RabbitMQ und Datenbanken. Damit wird das Setup schlanker, was vor allem bei Self-Hosting und Updates weniger Aufwand bedeuten kann.Bei der Lizenz bleibt
Onlyoffice bei AGPLv3, präzisiert aber die Bedingungen, etwa bei Copyright-Hinweisen, Attribution und der Kennzeichnung von Änderungen. Zusätzlich führt der Anbieter eine eigene Trademark Policy ein, die regelt, wie der Markenname verwendet werden darf, unabhängig von der Softwarelizenz.
Funktional gibt es mehrere kleinere Updates. Im Dokumenteneditor wurde das Formular-Management überarbeitet, Empfänger lassen sich direkt zuweisen und der Ausfüllstatus kann nachverfolgt werden. Neu sind zudem horizontale Linien zur Strukturierung von Dokumenten, ausserdem merkt sich der Editor das zuletzt verwendete Signaturbild. Der Präsentationseditor erhält 25 neue Folienthemen und 20 Übergänge. Im Tabelleneditor kommt ein Dark-Document-Modus hinzu, zudem gibt es einen eigenen Tab fürs Diagramm-Design. Für Enterprise-Umgebungen nennt Onlyoffice ausserdem erweiterte WOPI-Einstellungen für die Sharepoint-Anbindung.
Onlyoffice Docs 9.4 steht ab sofort zum Download bereit.
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Onlyoffice