AMD möglicherweise Opfer eines grossen Datendiebstahls
Quelle: AMD

AMD möglicherweise Opfer eines grossen Datendiebstahls

Bei AMD wird derzeit in Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden ein möglicher Hackerangriff geprüft. Sollten sich die Behauptungen der Kriminellen bewahrheiten, sind damit äusserst heikle Daten in die falschen Hände geraten.
20. Juni 2024

     

Bei AMD stellt man sich derzeit die Frage, ob man Opfer einer Cyberattacke wurde. Wie das Unternehmen gegenüber "Bleepingcomputer" bestätigte, sei man im Bild darüber, dass eine Hacker-Bande namens IntelBroker derzeit gestohlene Daten von AMD im Netz feilbietet. Darunter sollen sich unter anderem Daten zu Mitarbeitern, Finanzen und weitere vertrauliche Informationen befinden.

Wie der X-Nutzer @DarkWebInformer in einem Post behauptet, seien unter den vertraulichen Informationen auch Details zu zukünftigen AMD-Produkten, Spec Sheets, Kundendaten, Source Code und Firmware zu finden. Bei den Mitarbeiterdaten seien derweil nicht nur der Name, sondern auch Kontaktdaten betroffen. IntelBroker veröffentlichte bisher nur Screenshots der angeblich gestohlenen Daten, bisher gibt es jedoch noch keine weiteren Angaben zum Preis oder dazu, wie die Truppe an die Daten gekommen ist.


Man arbeite für die Aufarbeitung eng mit den Strafverfolgungsbehörden und einem Dritthersteller – einem namentlich nicht genannten Hosting-Partner – zusammen, wie es vonseiten AMD weiter heisst. (win)


Weitere Artikel zum Thema

Computex: AMD kündigt neue Ryzen-Prozessoren mit Zen 5 an

3. Juni 2024 - Bei AMD stehen die Zeichen auf CPU- und KI-Leistung. Der Intel-Rivale stellt die Ryzen-9000-Serie für Desktops und die Ryzen-AI-300-Serie für Copilot+-PCs vor.

Erfolgreicher Hackerangriff auf Dropbox

2. Mai 2024 - Dropbox meldet einen Cyberangriff auf Sign. Die Angreifer konnten demnach auf Kundendaten und Authentifizierungsmethoden zugreifen, jedoch keine gespeicherten Dokumente einsehen.

ETH entdeckt Sicherheitslücke in Cloud-Hardware von AMD und Intel

9. April 2024 - Forschende der ETH haben ein Leck in der Confidential-Computing-Technologie gefunden, die von den Chipherstellern AMD und Intel zur Absicherung von Cloud-Servern genutzt wird.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER