IT-Laborumgebung der HSLU ist Opfer einer Ransomware-Attacke
Quelle: Hochschule Luzern

IT-Laborumgebung der HSLU ist Opfer einer Ransomware-Attacke

Ein Teil einer IT-Umgebung der Hochschule Luzern (HSLU) ist von einer Ransomware-Attacke betroffen. Der Hochschulbetrieb ist davon nicht beeinträchtigt.
24. August 2023

     

Die Hochschule Luzern (HSLU) vermeldet eine erfolgreich ausgeübte Ransomware-Attacke. Der Angriff erfolgte gemäss der Hochschule auf eine spezifische IT-Laborumgebung der HSLU, die separat von den zentralen IT-Services läuft. Auf dieser Umgebung werden virtuelle Maschinen betrieben, welche am Departement Informatik genutzt werden. Aufgrund dieser Trennung ist der allgemeine Hochschulbetrieb durch die Attacke in keiner Weise eingeschränkt.


Die Spezialisten der Schule sind aktuell damit beschäftigt, das Ausmass des Angriffs zu verifizieren. Dafür befinden sie sich unter anderem mit Switch und dem Nationalen Zentrum für Cybersicherheit NCSC im Austausch. Nach aktuellem Kenntnisstand sind keine Daten der Mitarbeitenden oder Studierenden abgeflossen. Vom Angriff betroffen sind einzelne virtuelle Maschinen, wie es weiter heisst. In den vergangenen Monaten haben sich Cyberangriffe auf Hochschulen sowie Forschungsinstitutionen gehäuft. Die Hochschule Luzern hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. (dok)



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