Start-up Coupolino: Wenn Shopping zum Abenteuer wird

Start-up Coupolino: Wenn Shopping zum Abenteuer wird

Start-up Coupolino: Wenn Shopping zum Abenteuer wird

(Quelle: Coupolino)
3. September 2022 - Online Shopping und stationärer Handel sind eigentlich Konkurrenten, Erzfeinde gar. Doch das muss nicht zwingend so sein, wie ein Schweizer Start-up namens Coupolino unter Beweis stellt. Über die Scount App realisiert Coupolino ein digitales Drive-to-Store-Konzept.
Artikel erschienen in IT Magazine 2022/09
Flutwellen an Werbebroschüren finden auch heute noch täglich ihren Weg in die Schweizer Briefkästen. Meist landen sie ungelesen im Altpapier und sorgen für Papierberge in unvorstellbarer Höhe. In Zeiten des Klimawandels ist eine solche Marketingstrategie, die für tonnenweise Altpapier sorgt und dabei nicht einmal effektiv wirbt, nicht mehr zu vertreten. Dies denkt sich unter anderem auch das Schweizer Start-up Coupolino. Dessen Ziel ist es, dem stationären Handel eine Alternative zu den Werbebroschüren zu bieten, indem das Start-up über die eigene Scount App eine Plattform zur Verfügung stellt, auf der Unternehmen ihre Angebote digital platzieren können. «Über die Scount App wollen wir die Fülle an Angeboten aus Werbebroschüren abdecken. Damit unterstützten wir den stationären Handel als Marketingportal und tragen zugleich zur Nachhaltigkeitsstrategie bei», wie Philipp Steiner, CEO von Coupolino, erläutert. Doch das Ganze geht noch einen Schritt weiter. «KI-Algorithmen analysieren das Nutzerverhalten in der App und präsentieren darauf basierend personalisierte Angebote, wovon Nutzer und Werbetreibende zugleich profitieren», führt Steiner weiter aus. Damit bietet Coupolino mit der Scount App nicht nur eine Alternative für Werbebroschüren, sondern weitet deren Nutzen gar noch weiter aus.

Aller Anfang ist schwer

Diese Grundidee, die bis heute weiterlebt, stand auch an aller Anfang. 2017 wurde Coupolino als digitale Unterstützung, als Drive-to-Store-Konzept, für den stationären Handel ins Leben gerufen. Gewissermassen fusioniert das Schweizer Start-up damit die beiden Parallelwelten Online Shopping und stationärer Handel. Somit wirft es auch ein neues Licht auf die Beziehung der beiden Parteien, die sich im Normalfall als Konkurrenten betrachten. Was als vielversprechende Idee begann, erlebte aber einen holprigen Start. Die Gründer hatten zwar eine Vision, konnten diese aber nicht wunschgemäss umsetzten – die Investoren wurden ungeduldig. Neuer Wind kam schliesslich auf, als 2019 der derzeitige CFO Simon Schöni, der zuvor schon zu den Investoren des Start-ups zählte, mit an Bord kam und spätestens seit im August 2020 der derzeitige CEO Philipp Steiner das Ruder übernahm. «Wir betrachten den August 2020 gewissermassen auch als zweite Geburtsstunde», so Steiner. Unter der neuen Leitung war klar, wohin es gehen sollte, wie er weiter ausführt: «Wir sprachen mit Unternehmern und Kunden, wobei sich ein gemeinsamer Nenner herauskristallisierte: Sowohl Kunden als auch Unternehmer bevorzugen personalisierte Werbung, nur war es dem stationären Handel bisher eben nicht möglich, diese bereitzustellen – es fehlten die dafür benötigten Daten.» Aus diesem Grund entschied sich Coupolino mehr zu sein als nur eine Deal-­Plattform für die Fülle an Anzeigen aus Werbebroschüren. «Wir wollen die Angebote aus den Werbebroschüren nicht nur in unserer Scount App abbilden. Über KI-Algorithmen passen wir die Angebote spezifisch dem Nutzerverhalten an, um die Interessen und Bedürfnisse unserer Kunden bestmöglich abzudecken», führt Steiner aus. Nun lag es daran, die Ideen auch umzusetzen. Hierbei erwies sich das neu zusammengewürfelte Team als tatkräftig und konnte bereits nach weniger als einem Jahr ein marktfähiges Produkt vorweisen. Im April 2021 startete Coupolino dann den ersten Silent Go der Scount App.
 
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