Test Center – Viewsonic VA1655

Funktionales Mobile Display

Das Viewsonic VA 1655 bietet eine Diagonale von 15,6 Zoll und Full-HD-Auflösung. (Quelle: Viewsonic)

Funktionales Mobile Display

(Quelle: Viewsonic)
26. März 2022 - Viewsonic hat mit dem VA1655 ein externes, mobiles Display auf den Markt gebracht, das mit Anschlussvielfalt, Pivot-Funktion und attraktivem Preis überzeugt.
Artikel erschienen in IT Magazine 2022/04
Ein externes, mobiles Display ist in unseren Augen nach wie vor eine der sinnvollsten Ergänzungen fürs Notebook im Home respektive Mobile Office. Nicht zuletzt deshalb haben wir an dieser Stelle bereits einige Modelle getestet, zu denen sich nun ein weiteres gesellt – das mobile Full-HD-Display VA1655 von Viewsonic. Das VA1655 hat unser Interesse vor allem aus einem Grund geweckt – seiner Flexibilität bezüglich Anschluss an den Laptop. Während das Gros der auf dem Markt verfügbaren externen Displays lediglich via USB-C an den Rechner angehängt werden können, bietet das Modell von Viewsonic auch einen Mini-HDMI-Anschluss, kann also auch an einen Rechner angeschlossen werden, bei dem der USB-C-Port fehlt oder bereits anderweitig belegt ist.

Anschlusswunder

Das grosse Plus des VA1655: Die Anschlussvielfalt. So kann man den Monitor auch via HDMI anschliessen, damit der USB-C-Port am Notebook freibleibt. Ausserdem bietet er zwei USB-C-Anschlüsse, einer für die Stromversorgung und einer für ein zusätzliches Gerät. (Quelle: Viewsonic)
Doch der Reihe nach. Einmal ausgepackt stellt sich die ganz grosse Begeisterung beim VA1655 nicht auf Anhieb ein. Der Grund: Viel (billig wirkendes) Plastik. Viewsonic setzt beim Display ganz auf ein Gehäuse aus Kunststoff und macht sich dabei wenig Mühe, dieses irgendwie hochwertig wirken zu lassen. Positiver Nebeneffekt: Mit gerade einmal 697 Gramm wiegt der oben knapp 10 Millimeter und unten 17 Millimeter dicke 15,6-Zöller im Vergleich mit den meisten seiner gleich grossen Mitbewerber 100 bis 300 Gramm weniger. Der Ständer, der als klappbarer Standfuss fix Teil des Gehäuses ist und es erlaubt, das Display stufenlos bis zu einem Winkel von bis zu 53 Grad zu positionieren, ist in diesem Gewicht inkludiert und hält das Display stabil in Position – zumindest wenn es im Querformat genutzt wird. Eine weitere Besonderheit des VA1655 ist nämlich seine Pivot-Funktion – sprich die hochkantige Verwendung. Dazu wird der Ständer 90 Grad ausgeklappt – wirklich stabil hält er das Ganze dann aber nicht mehr, vor allem darum, weil die Kabel bei der hochkantigen Verwendung oben links eingesteckt sind und den Monitor etwas nach hinten links ziehen.

Damit sind wir auch schon beim nächsten Thema: Den Verbindungsmöglichkeiten. Im Vergleich mit anderen externen Displays, die oft gerade mal einen einzigen USB-C-Port bieten, ist das VA1655 ein wahres Konnektivitätswunder. Nebst einem Mini-HDMI-Port werden gleich zwei USB-C-Anschlüsse und sogar noch ein Kopfhöreranschluss und ein Kensington-Schloss geboten. Das alles findet sich am linken Displayrand, was suboptimal ist, wenn man wie wir das Display rechts vom Notebook verwenden will, denn wirklich nah zusammenschieben lassen sich Notebook-Display und externes Display so nicht. Dell beispielsweise hat dies bei seinem Modell C1422H (Test in «Swiss IT Magazine» 10/21) besser gelöst, indem der Anschluss in den Standfuss integriert wurde.

Am einfachsten ist der Anschluss des externen Displays natürlich über USB-C – hier reicht ein Kabel, um den Bildschirm mit Strom und Bilddaten zu versorgen. Wir haben den externen Monitor in unserem Test aber über HDMI angehängt. Lobenswert hierbei: Viewsonic liefert ein HDMI- auf-Mini-HDMI-Kabel mit – nebst einem USB-Kabel und einem Sleeve, um das Display zu transportieren. Beim Anschluss via HDMI muss das Display zusätzlich über ein USB-C-Kabel mit Strom versorgt werden, wobei wir einen Stromadapter mit USB-A-Port und entsprechend ein USB-A- auf USB-C-Kabel verwendet haben. Hierzu muss gesagt werden, dass der Stromadapter mindestens 10 W liefern muss, um das Display mit genügend Saft zu versorgen – dann aber funktioniert das alles wunderbar, und es bleibt immer noch ein USB-C-Anschluss am Display frei. Über diesen kann man theoretisch ein Gerät laden oder ein zweites Gerät anschliessen, um dann mittels On-Screen-Menü zwischen den Eingängen zu wechseln.
 
Seite 1 von 2

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Aus welcher Stadt stammten die Bremer Stadtmusikanten?
Antwort
Name
E-Mail
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER