Test Center – Logitech Brio 4K Pro Webcam & Zone Wired Earbuds

Videokonferenz-Upgrade für den Desktop

Logitech Brio 4K Pro Webcam & Zone Wired Earbuds (Quelle: Logitech)

Videokonferenz-Upgrade für den Desktop

(Quelle: Logitech)
26. Februar 2022 - Wer am Desktop ohne Webcam arbeitet, kennt das Problem: Für jeden Teams-Videocall muss das Notebook gestartet werden. Zeit für eine Webcam, idealerweise in Kombination mit einem Headset, so wie unser Test-Set von Logitech.
Artikel erschienen in IT Magazine 2022/03
Logitech ist schon lange mehr als Tastaturen und Mäuse, und im letzten Herbst hat der Schweizer Peripheriespezialist auch erste In-Ear-Kopfhörer für den Unternehmenseinsatz vorgestellt – sowohl kabellose als auch kabelgebundene. Die Kopfhörer laufen unter dem Namen Logitech Zone, und wir haben vom Hersteller das kabelgebundene Modell Zone Wired Earbuds zum Testen erhalten, mit dem Logitech Business-Qualität über das eingebaute Mikrofon mit Geräuschunterdrückung und zahlreichen Verbindungsmöglichkeiten verspricht – perfekt für unseren Desktop im Home Office, das regelmässig durch (viel zu) laute Kinder im Hintergrund beschallt wird, was bekanntlich suboptimal für Videokonferenzen ist. Damit ebendiese Videokonferenzen am Desktop zudem überhaupt möglich werden, hat Logitech auch noch die Brio 4K Pro Webcam zum Testpaket dazu gepackt – eine Premium-4K-Webcam mit HDR und Windows-Hello-Unterstützung, die nun die Oberseite eines unsere beiden Desktop-Displays ziert. Nachfolgend unser Eindruck des Earbud-Webcam-Pakets.

Fummelige Befestigung

Die Universalklemme zur Befestigung der Webcam an einem Monitor steht leider nicht unter Spannung und klemmt somit entgegen ihrer Bezeichnung nicht. Will man die Webcam nach unten neigen, hebt man somit das ganze Konstrukt an, wenn man es nicht mit der anderen Hand festhält. (Quelle: Logitech)
Die Logitech Brio 4K Pro Webcam ist in der Lage – der Name lässt dies vermuten – 4K-Auflösung (4096 x 2160 Pixel) mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufzunehmen. Dies allerdings nur, wenn die Kamera mittels USB 3.0 an den Rechner gehängt wird – etwas, das an unserem leicht betagten Test-Desktop leider fehlt. Bei 1080p-Auflösung sind 30 oder 60 Bilder pro Sekunde möglich, bei 720p sogar bis zu 90 Bilder. Darüber hinaus bietet die Webcam nebst den 13 Megapixeln Auflösung auch Autofokus, 5-fachen Digitalzoom, ein integriertes Stereo-Mikrofon (für den Fall, dass kein Headset angeschlossen wird) mit einer Reichweite von bis zu 1,22 Meter und ein diagonales Sichtfeld von 90/78/65 Grad. Für Windows Hello ist zudem ein Infrarot-­Sensor an Bord.

Im Lieferumfang der Brio 4K Pro Webcam enthalten ist nebst der Cam mit abnehmbarer Universalklemme eine optional anbringbare Blende, um die Kamera abzudecken, ein Transportsäckchen und ein 2,2 Meter langes USB-A- (für den Rechner) auf USB-C-Kabel (für die Kamera). Wer seine Webcam für 4K via USB-C an den Rechner anhängen will, muss sich selbst um das entsprechende Kabel mit zwei USB-C-Enden respektive den Adapter kümmern – angesichts des Preises von satten 269 Franken hätte Logitech hier einen Adpater auch mitliefern können (so wie dies bei den deutlich günstigeren Earbuds gemacht wird). Nicht so wirklich begeistern kann zudem der Aufsteckmechanismus der Kamera auf die Klemme. Man kriegt die Webcam nur mit einigem Kraftaufwand von der Klemme weg und vor allem wieder auf sie herauf – so dass beim ersten vergeblichen Wiederaufsteckversuch die Befürchtung aufkam, beim Auseinandernehmen etwas kaputt gemacht zu haben. Hat man die Kamera von der Klemme entfernt, wird übrigens ein Gewinde ersichtlich, um die Webcam auf einen Tripod zu schrauben.

Die Klemme weiss auch bei der Montage an den Monitor wenig zu begeistern, denn sie macht nicht, was ihre Bezeichnung verspricht: klemmen. Vielmehr hängt man die Halterung am vorderen Rand des Displays ein und drückt dann ein Stück Kunststoff von hinten gegen den Displayrücken. Dieses Stück Kunststoff aber steht unter keinerlei Spannung, und wenn man den Winkel der Kamera nach unten verstellt, hebt sich die ganze Universalklemme an – man muss sie also mit der einen Hand festhalten, um mit der anderen den Kamerawinkel einzustellen. Schade ist auch, dass die Kamera nur nach unten und oben geneigt, aber nicht geschwenkt werden kann. Je nach Monitor-Setup – in unserem Fall zwei Curved-27-Zoll-Screens – und Kameraposition blickt die Linse dann nämlich nicht zum Nutzer, sondern an ihm vorbei.
 
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