Verwaltung mobiler Geräte in der Cloud

Verwaltung mobiler Geräte in der Cloud

26. Februar 2022 - Für die sichere Verwaltung von Endgeräten und Apps in der Cloud empfiehlt sich, einen Wechsel auf Microsoft-Technologie zu prüfen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2022/03
Die sichere Verwaltung mobiler Endgeräte wie Smartphones, Tablets und Notebooks in Unternehmen wird auch heute noch mehrheitlich mit mächtigen Unified-Endpoint-Management-Lösungen verschiedener Hersteller gehandhabt. Mit der allgemein zunehmenden Akzeptanz für Cloud Services und der immer grösseren Durchdringung der Cloud-Angebote von Microsoft – namentlich der Office-Produkte in Microsoft 365 sowie den ergänzenden Abonnementsdiensten – ist die Zeit reif, auch für das Geräte- und App-Management eine Auslegeordnung vorzunehmen. Tatsächlich ist in Unternehmen mittlerweile diesbezüglich ein Sinneswandel festzustellen. Ausgehend von den Bedürfnissen und Möglichkeiten zum Management und dem sicheren Betrieb mobiler Geräte mit MacOS und Windows 10/11 sollen im Folgenden Gründe aufgezeigt werden, die einen Wechsel von Drittlösungen zu Microsoft-Technologien rechtfertigen.

Sicherheit wird oft stiefmütterlich behandelt

Die sichere Verwaltung von Geräten, Nutzern und Apps als Teil der diversen Sicherheitskomponenten in der Microsoft Cloud. Das Dispositiv besteht aus fünf Elementen. (Quelle: Microsoft)
Da wäre einmal der technische Aspekt. Denn mit der Verschiebung von Anwendungen in die Cloud ist es folgerichtig, die Geräte auch dort zu verwalten, wo die Dienste betrieben werden – in der Cloud eben. Dann wäre da noch die Kostenfrage: In den Enterprise-Lizenzen von Microsoft 365 sind mit dem Endpoint Manager bereits teilweise Lizenzen für die entsprechenden Funktionalitäten eingeschlossen. Dies entspricht der gängigen Strategie des Herstellers, Funktionen in Services mitzuliefern, welche die Kunden zunächst nicht oder nur teilweise und erst mit der Zeit verwenden. So kann der Hersteller nach und nach die Akzeptanz für die Produkte steigern, die Services den Bedürfnissen gemäss weiterentwickeln und Marktanteile hinzugewinnen. Ein solches Vorgehen entspricht aber auch der Erweiterbarkeitslogik des Cloud-Gedankens: Kunden sollen Lösungen ausbauen und konfigurieren können, während der Anbieter Betriebs- und Anwendererfahrungen nutzt, um die Services mit der Zeit weiter anzupassen, auszubauen und zu verbessern. Mehr und mehr Unternehmen erkennen aus den genannten Gründen, dass für ihre Zwecke Wartungs- und Lizenzkosten eingespart werden können. Denn sie benötigen in der Cloud hauptsächlich Zugriff auf E-Mail, Kalender und Office-Apps und nicht die umfangreichen, meist on Premises betriebenen Werkzeuge von Drittherstellern und können deshalb die Funktionalitäten durch die bereits vorhandene Lösung von Microsoft 365 ersetzen.

Darüber hinaus gibt es nach wie vor noch sehr viele Unternehmen, die zwar Daten in die Cloud verlagern oder mit mobilen Endgeräten Zugriff auf Unternehmensinformationen ermöglichen, bei denen aber entsprechende Sicherheitsvorkehrungen noch ganz fehlen. Dabei sind es längst nicht nur kleinere Firmen, die dem Schutz der Daten nicht die nötige Aufmerksamkeit zukommen lassen. Die Erfahrung in der Praxis zeigt, dass durchaus auch bei Grossunternehmen die Sicherheitsfrage – gelinde gesagt – stiefmütterlich behandelt wird.
 
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