Arbeitsplatz von Apple: Eine unterschätzte Alternative

Besonders die neue Mac-Generation mit den hauseigenen M1-Chips erfreut sich grösster Beliebtheit bei Anwendern und Apple-Integratoren. (Quelle: Codename)

Arbeitsplatz von Apple: Eine unterschätzte Alternative

(Quelle: Codename)
2. Oktober 2021 - iPhone und iPad sind aus dem Alltag von Mitarbeitenden nicht mehr wegzu­denken. Doch der Mac ist in Schweizer Firmen seltener präsent: die Vor- und Nachteile des Apple-­Arbeitsplatzes auf einen Blick.
Artikel erschienen in IT Magazine 2021/10
Für Mitarbeitende in vielen Firmen sind die mobilen Geräte von Apple zum Standard geworden. Bei Notebooks und Desktops des Herstellers sieht es anders aus. Zwar hat sich ihr Marktanteil in den letzten zehn Jahren fast verdreifacht, doch liegt er im August 2021 bei bescheidenen 15 Prozent. Eine grosse Mehrheit der Firmen setzt weiterhin auf andere Plattformen für den modernen Arbeitsplatz. Dabei gibt es Argumente, die für Apple sprechen.

Übersichtliche Hardware

Im Branchenvergleich ist das aktuelle Hardware-Angebot von Apple übersichtlich. Apple hat heute lediglich drei verschiedene Notebook-Linien (13" MacBook Air, 13" MacBook Pro und 16" MacBook Pro) sowie vier Desktop-Linien. Erstere bedienen die Formfaktoren des klassischen Notebooks in verschiedenen Bildschirmgrössen und Zielgruppen. Die All-In-One-Desktops heissen iMac (aktuell in 24" und 27") und iMac Pro (27"), Small Form Factor wird mit dem Mac Mini und Tower/Workstation mit dem Mac Pro bedient. Andere Hersteller bieten eine deutlich grössere Auswahl, auch für spezialisierte Nischen und Anforderungsprofile. Die breiten Bedürfnisse der meisten Mitarbeitenden, die den Computer als klassisches Arbeitsgerät im Büro oder unterwegs nutzen, lassen sich mit dem Angebot von Apple jedoch erfüllen.

Auch bei der Möglichkeit Peripherie anzuschliessen, bleibt Apple dem Prinzip der Übersicht treu. So sind in den Notebooks und auch im neuen iMac 24" nur noch die Anschlüsse USB-C, USB 4 sowie Thunderbolt 3 oder auch ein Kopfhörer-Anschluss zu finden. Diese wenigen Anschlüsse erlauben möglichst dünne Bauformen. Die Geräte mit USB-C-Anschlüssen bieten die grösste Flexibilität, Peripherie anzuschliessen, auch wenn dies für viele bedeutet, dass sie Adapter oder USB-C Docks nutzen müssen. Der aktuelle iMac 27", Mac mini und auch Mac Pro sind Ausnahmen.
 
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