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Fallbeispiel: Investitionsschutz für eine Non-Profit-Organisation

Fallbeispiel: Investitionsschutz für eine Non-Profit-Organisation

(Quelle: Zoo Zürich)
7. November 2020 - Der Zoo Zürich digitalisiert sich mit einer modernen IT-Infrastruktur und flächen­deckendem WLAN. Damit sollen unter anderem die IT-Verfügbarkeit für wachsende Anforderungen gesichert und die innerbetriebliche Effizienz gesteigert werden.
Artikel erschienen in IT Magazine 2020/11
Es leuchtet mittlerweile ein, dass auf der Bank oder im Büro ohne Informatik nichts mehr läuft. Doch im Zoo? Ja, auch im Zoo Zürich ist die IT ebenso Business-kritisch wie in vielen anderen Branchen. Oliver Merz, Fachverantwortlicher Informatik, betont: «Wir können uns keinen Ausfall unserer Informatikinfrastruktur leisten. Der wirtschaftliche Schaden, wenn beispielsweise unser Zutritts- und Kassensystem gestört ist, wäre beträchtlich.» Merz betreut mit zwei Mitarbeitenden und der Unterstützung von Belsoft Infortix unter anderem ein grosses Indoor- und Outdoor-Netzwerk, zwei Data Center auf dem Areal sowie 250 angebundene Clients. Und er ist mit seinem Team verantwortlich dafür, dass die Systeme 365 Tage im Jahr stabil und reibungslos laufen und der Zoo in Sachen IT und Digitalisierung fit für die Zukunft ist.

Hierfür werden regelmässig Roadmaps erstellt, die langfristig ausgelegt sind und den Ausbaustufen des Zoos folgen. Abgeschlossen wurde soeben der «Masterplan 2020». Kernstück war einerseits, die alte IT-Infrastruktur komplett mit leistungsfähigeren Server-, Storage- und Netzwerkkomponenten zu modernisieren und andererseits ein WLAN für Mitarbeiter und Besucher des Zoos zu implementieren. Belsoft Infortix, spezialisiert auf Informatiklösungen mit Fokus auf Data Center, Security und Cloud, begleitet den Zoo Zürich seit 2016 und hat gemeinsam mit Oliver Merz die IT-Strategie entwickelt sowie schrittweise umgesetzt.

Stabile, moderne und skalierbare ­ IT-Infrastruktur

Die bestehende Infrastruktur des Zoos Zürich war zu dem Zeitpunkt in Bezug auf Kapazität und Performance bereits am Limit. Die Legacy-Store-Lösung war ohne Datenspiegelung nicht auf Hochverfügbarkeit ausgelegt. Schon der Masterplan 2020 stellte – unter anderem mit dem anspruchsvollen WiFi-Projekt – zusätzliche Anforderungen. Im Hinblick auf den Masterplan 2050 war es erst recht angezeigt, den Netzwerk-Backbone zu erneuern und so zunächst die Konnektivität für die zu modernisierende Data-Center-Landschaft des Zoos sicherzustellen. Simon Häni, seitens Belsoft Infortix verantwortlich für das Projekt, erläutert: «Als Huawei-Gold-Partner setzen wir konsequent in sämtlichen Bereichen auf unseren Technologiepartner, dessen Produkte Qualität und viele Funktionen mit Wirtschaftlichkeit kombinieren. Das beginnt bei den Netzwerkkomponenten und zieht sich über die gesamte Lösungspalette.» Im neuen Netzwerk-Backbone kommen Huawei-Switches der Cloudengine-6800-Serie zum Einsatz, womit die Basis für ein skalierbares, schnelles und stabiles Netzwerk geschaffen wird. Die beiden Zoo-Rechenzentren sind damit komplett redundant mit 10 Gigabit Data Center Connectivity und 40 Gigabit in der ISL-Verbindung erschlossen und synchronisieren sich in Echtzeit. «Man spürt, dass Huawei Kompetenz aus dem Carrier-Umfeld auf seine Enterprise-Komponenten übertragen hat», kommentiert Oliver Merz. «Die Carrier Class Reliability mit einer 99,999-prozentigen Verfügbarkeit pro Switch garantiert uns eine ausserordentliche Stabilität.»

Höchste Verfügbarkeit war auch das grundlegende Anliegen bei der Modernisierung der Datacenter. Hier setzte Belsoft Infortix für die neue Server- und Storage-Landschaft ebenfalls auf Huawei-Komponenten. Der Zoo-Rechenzentrumsverbund, dessen primäres Datacenter im Bürogebäude und das sekundäre im Pantanal-Bezirk des Zoos rund 600 Meter auseinanderliegen, sind neu mit einem Active-Active-Storage-Cluster verbunden. Dies bietet dem Zoo einen unterbrechungsfreien Betrieb. Zum Einsatz kommen Storage-Systeme in Verbindung mit einer Hyper-V-basierten Cluster-Virtualisierungslösung. Als Speicher kommt dabei Hybrid-Flash-Speicher zum Einsatz, der dank seiner Backup- und Disaster-Recovery-Funktionalität besonders für Unternehmen mit hohen Anforderungen an Geschäftskontinuität und Datensicherheit geeignet ist. Häni streicht weitere Vorteile hervor: «Der Hybrid-Flash-Speicher verspricht eine 99,9999-prozentige Verfügbarkeit und reduziert im Vergleich zu herkömmlichen Speichersystemen das Risiko von Datenverlusten durch Festplattenausfälle um 95 Prozent. Und mit seiner Multi-Level-Konvergenz lassen sich Leistung und Kapazitätsnutzung zu vernünftigen Kosten optimieren.» Merz freut sich für seinen Zoo: «Wir sind so auf der sichersten Seite und haben gleichzeitig einen hohen Investitionsschutz.» Hohe Wirtschaftlichkeit attestieren Häni und Merz auch der neuen Serverlandschaft, die mit Fusionservern in den Racks und für das Backup modernisiert wurde.
 
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