Huawei lanciert eigenes Mobile-Ökosystem

Huawei lanciert eigenes Mobile-Ökosystem

(Quelle: Huawei)
23. Oktober 2020 - Huawei hat mit Petal Search eine eigene Suchmaschine, mit Petal Maps einen ebensolchen Kartendienst und mit Huawei Docs auch eine hauseigene Office-Suite vorgestellt.
Im Rahmen der Launch-Veranstaltung für Huaweis jüngste Smartphone-Serie Mate 40 hat der chinesische Technologiekonzern neue Online-Dienste vorgestellt, womit man die Services von Google und Microsoft direkt konkurrenziert.

Bei Petal Search handelt es sich um eine Suchmaschine, ähnlich wie Google oder Bing. Sie steht in 170 Ländern und Regionen zur Verfügung und unterstützt über 50 Sprachen. Bei der Suche lassen sich die Resultate auf über 20 Kategorien einschränken, beispielsweise Apps, News, Videos, Bilder, Shopping oder Flüge. Die Suchresultate werden in Form sogenannter Information Cards präsentiert, was eine intuitivere Nutzung ermöglichen soll. Petal Search nutzt AI, womit etwa auch via Fotos oder Bilder als Vorlage gesucht werden kann; Huawei nennt als Beispiel etwa die Identifizierung von Pflanzen. Ebenfalls möglich ist die Suche via Spracheingabe, wobei eine ganze Reihe von Sprachen unterstützt werden. Daneben sollen sich auch lokale Daten wie etwa Restaurants oder Sehenswürdigkeiten anzeigen lassen.

Des weiteren hat Huawei mit Petal Maps ein Gegenstück zu Google Maps vorgestellt. Die Kartenanwendung stellt in Echtzeit ÖV-Fahrplandaten in grossen Städten zur Verfügung und ist in der Lage, effizienteste Routen zu empfehlen, um verstopfte Strassen zu umgehen.

Bei Huawei Docs handelt es sich, wie der Name vermuten lässt, um eine mobile Office-Suite analog MS Office oder Google Docs. Sie steht in über 100 Ländern zur Verfügung und unterstützt über 50 Formate inklusive PDF, PPT oder DOC. Via Cloud synchronisiert, lassen sich Dokumente damit auf unterschiedlichsten Geräten bearbeiten. (rd)
(Quelle: Huawei)
(Quelle: Huawei)
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Kommentare

Montag, 26. Oktober 2020 Hans Dubler
@Dani Frei Also so viel ich weiss, hat Huawei sein HarmonyOS voll unter Open Source veröffentlicht, und sein 5G hat es allen zum prüfen gegeben, und man hat nichts verdächtiges gefunden. Dass die Amis so rum toben hat seinen einfachen Grund, nämlich, wenn keine Ami-Produkte gekauft werden, können Sie nicht wie bisher üblich spionieren. Wie ist das mit Cisco? Die haben seit Jahren Backdoors in den Produkten. Wer setzt die Hauptsächlich ein? Richtig, grosse Firmen, RZ, Behörden usw. Muss ich mehr sagen, was da passiert? Und so geht das fort zu mit dem ganzen Ami-Schrott, den sie uns andrehen. Im Moment vertraue ich den Chinesen ehrlich gesagt mehr, als den Amis!

Samstag, 24. Oktober 2020 Dani Frei
Da fragt sich aber welche Partei da besser als die andere ist. Wenn die Amis uns nicht ausschnüffeln, die Chinesen machen es bestimmt und denen ist es wurscht was für Gesetze wir haben. Sind doch alle gleich und wollen nur an unsere Daten.

Freitag, 23. Oktober 2020 Hans Dubler
Na endlich kommt wieder mal Innovation in die Bude, und in 5 Jahren können hoffentlich die ganzen Ami-Heinis einpacken und nach Hause gehen. Dann braucht es kein google, apple, M$ und den ganzen anderen Kram mehr. Vielleicht gibt es dann wieder faire Bedingungen zwischen Tech-Firmen und Verbrauchern. Zu wünschen wäre es ja wieder, dass ich mir nicht bei jedem einschalten eines Gerätes Gedanken machen muss, welches Ami-Firma mich denn nun trackt und bis in den Intimbereich verfolgt.

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