Microsoft produziert ab 2030 keinen Müll mehr
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Microsoft produziert ab 2030 keinen Müll mehr

Ein Unternehmen, das keinen Abfall produziert. Dies der Klimatraum, den sich Microsoft bis 2030 erfüllen will. Gegen das stetig anwachsende E-Waste-Problem hilft das aber auch nicht.
4. August 2020

     

Schon zu Beginn des Jahres 2020 verkündete Microsoft, das man bis 2030 nicht nur klimaneutral, sondern gar CO2-negativ will ("Swiss IT Magazine" berichtete). Zu diesem Zweck gründete man eine Klimainitiative mit zugehörigem Fonds über eine Milliarde Dollar. Nun wurde eine weiterer Klima-Massnahme von Microsoft auf das Jahr 2030 datiert: Bis 2030 soll der Konzern keinen Müll mehr absondern, wie "The Verge" berichtet.


Bis 2030 will Microsoft selbst also Müll-frei werden und gelobt dazu, ab spätestens 2025 keine Einweg-Plastikverpackungen in den Verpackungen eigener Produkte zu verwenden. Allein letztes Jahr entsorgten die grössten Microsoft-Standorte zusammen mehr als 3000 Tonnen Abfall, diese Zahl soll in nur zehn Jahren auf null reduziert werden. Dazu wird das Unternehmen sogenannte Circular Centers einrichten, die als Recycling-Stationen mehr als 90 Prozent des anfallenden Abfalls des Unternehmens wiederverwerten.
Kritik gibt es dennoch in Richtung Redmond: Während das Unternehmen zwar selbst frei von Abfallproduktion werden soll, so ist es die Elektronikindustrie als Ganzes überhaupt nicht. Allein 2019 wurden 53,6 Millionen Tonnen an alter Elektronik weggeworfen, nur 17 Prozent davon wurden angemessen recycled. Um dem entgegen zu wirken, will Microsoft verstärkt die Reparatur seiner Geräte ermöglichen und damit zu weniger E-Waste beitragen. (win)


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Kommentare
Microsoft produziert NUR Müll: Windows, Office, UEFI... All das gewährt Microsoft Vollzugriff auf unsere Computer, Daten und unser ganzes Leben.
Dienstag, 4. August 2020, Mülmann



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