Europäische Android-User können anders suchen

Europäische Android-User können anders suchen

(Quelle: Google)
9. Januar 2020 - Google erlaubt Android-Nutzern in Europa künftig, neben der eigenen Suchmaschine auch andere Search Engines als Standard festzulegen.
Im Dunstkreis der von der EU im Juli 2018 verhängten 5-Milliarden-Dollar-Busse wegen Wettbewerbsverzerrung fährt Google nun eine veränderte Strategie, was die Standard-Suchmaschine auf Android-Geräten betrifft. Neu soll bei der ersten Einrichtung eines Geräts ein Auswahlbildschirm erscheinen, auf dem der User zwischen vier verschieden Suchmaschinen wählen kann. Dazu gehört neben Google selbst auch die als privatsphärenfreundlich empfundene Search-Engine Duckduckgo.

Der Choice-Screen wird ab März 2020 auf neu ausgelieferten Android-Devices angeboten, aber nur für User in 31 Ländern Europas. Pikant: Die Schweiz taucht in der Liste nicht auf, es geht also wirklich nur um EU-Länder. Dafür figuriert Grossbritannien zumindest vorerst noch in der Liste. Die angebotenen Suchmaschinen sind je nach Land unterschiedlich. In den Zusammenstellungen kommen GMX, Info.com, Qwant, Privacywall, Yandex und Bing vor. Google und Duckduckgo sind die einzigen Suchanbieter, die in allen Ländern zur Verfügung stehen. (ubi)
(Quelle: Google)
So könnte der Choice-Screen aussehen (Quelle: Google)

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