ZTE muss dicht machen

ZTE muss dicht machen

(Quelle: ZTE)
13. Mai 2018 - Nachdem die US-Regierung Sanktionen gegen den chinesischen Handyhersteller ZTE verhängt hatte, musste dieser das operative Geschäft einstellen.
Vor rund einem Monat wurde bekannt, dass die US-Regierung Sanktionen gegen das chinesische Telekomunternehmen ZTE verhängt, das in Europa vor allem für seine Smartphones bekannt ist. Aufgrund der Sanktionen dürfen US-Hersteller keine Komponenten mehr an ZTE liefern – etwa Chips von Qualcomm oder auch Google-Apps für Android.

Die Sanktionen haben nun bereits dazu geführt haben, dass ZTE das operative Geschäft eingestellt hat. Welche ZTE-Sparten von der Einstellung betroffen sind, ist noch unklar und geht aus einer kurzen ZTE-Mitteilung nicht hervor. Der hauseigene ZTE-Shop mit Smartphones soll aber bereits nicht mehr zugänglich sein und auch sonst wurden die Online-Aktivitäten, die die Smartphones betreffen, weitgehend eingestellt. Welche Auswirkungen die Einstellung auf bestehende Besitzer eines ZTE-Geräts hat, ist ebenfalls unklar. ZTE schreibt aber, mit der US-Regierung über die Sanktionen zu verhandeln. (mw)

Kommentare

Samstag, 12. Mai 2018 Elias
Finde es sehr dumm von den USA, da ZTE ein riesen Konsument der Software und CPUs ist.

Freitag, 11. Mai 2018 Andreas Nagy
So wie ich las, war ZTE sicherlich nicht unschuldig an den Sanktionen. Ob dies wie das US Ministerium zu verlauten gab aber auch alles stimmt ist in einer Welt von "alternativen" Fakten nicht mehr so klar. Sanktionen sollen ein Unternehmen "erziehen" gemachte Fehler nicht mehr zu machen. Ein Unternehmen damit quasi zu schliessen sollte eigentlich nicht das Ziel sein (Die Leidtragenden sind am Ende die Mitarbeiter, die ihre Stelle verlieren). Und spannend würde es wenn US Firmen sanktioniert würden für deren Verstösse gegen internationale Abkommen.

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