Internet der Dinge – Dinge im Internet: Nest

Haus-Kontrolle per App

Total überwacht: Die Innenraum-Kamera Nest Cam… (Quelle: Nest)

Haus-Kontrolle per App

(Quelle: Nest)
1. Oktober 2017 - Das vernetzte Zuhause wird zur Realität. Nest Labs sorgt für die totale Überwachung der eigenen vier Wände.
Artikel erschienen in IT Magazine 2017/10
Das vernetzte Haus, seit vielen Jahren vor allem Zukunftsvision, wird auf einmal doch Realität: Nest Labs, seit 2013 ein Teil der Google-Mutter Alphabet, hat seine vieldiskutierte Produktreihe nun auch in der Schweiz lanciert – Kameras und Detektoren, deren Bilder und Informationen in der Nest-App (gratis für iOS und Android) zusammenlaufen und mit denen Nutzer ihre Wohnung oder ihr Haus von überall her überwachen können.

Nest Protect (139 Franken) ist ein Rauch- und Kohlenmonoxidmelder, der offenes Feuer, Motorbrände und Rauchgase erkennt und dem Nutzer meldet – bei Abwesenheit an das Smartphone. Ein ausgelöster Alarm lässt sich umgekehrt aus der Ferne auch wieder deaktivieren.

Cam Indoor (219 Franken) ist eine Webcam für Innenräume mit 1080p-Auflösung, Livestream- und Nacht­sicht-­Modus. Sie eignet sich beispielsweise, um Kinderzimmer im Auge zu behalten.

Fürs Aussengelände gibt es die Cam Outdoor (239 Franken). Diese ist wetterfest, lässt sich an jede Steckdose anschliessen und informiert den Nutzer bei festgestellten Bewegungen. Bei diesem Modell ist ein Lautsprecher eingebaut, um mögliche Eindringlinge vom Smartphone aus ansprechen und vertreiben zu können.
Total überwacht: Die Innenraum-Kamera Nest Cam… (Quelle: Nest)
… und der Rauch- und Kohlenmonoxidmelder Nest Protect für die Decke. (Quelle: Nest)
Die Kamerabilder sind in der Nest-App sichtbar, die auch Sprachübermittlung ermöglicht. (Quelle: Nest)

Cam IQ (399 Franken) ist eine weitere Kamera-Variante, die selbst Personen im Raum von Gegenständen unterscheiden und ihre Bewegung nachverfolgen kann. Auch sie bietet HD-Livebilder und hat einen Lautsprecher eingebaut, der durch Rausch- und Echounterdrückung für einen klaren, lauten Klang sorgen soll.

Zusätzlich bietet Next ein sogenanntes Aware-Abo (ab zehn Franken pro Monat) an. Es fügt den Geräten weitere Funk­tionen hinzu, etwa Videomitschnitt rund um die Uhr bis zu 30 Tage, automatische Clips mit auffälligen Sequenzen oder als Zeitraffer, aber auch eine intelligente Auswertung.

So ist damit eine Gesichtserkennung möglich, die – je nach gewünschter Einstellung – darauf hinweist, wenn bekannte Personen wie Familienmitglieder und Freunde oder aber Fremde im Haus sind. Auch Geräusche von Mensch und Tier unterscheidet die Software und identifiziert so etwa einen bellenden Hund.

Während die App über Apples App-Store und den Google Play Store erhältlich ist, wird die Hardware in der Schweiz unter anderem bei Digitec, Media Markt, Fust, Interdiscount und Brack.ch verkauft. Die Einrichtung über die Smartphone-App sollte ohne Hilfe möglich sein, kann aber auch über einen Installateur erfolgen.
 
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