Gardena Smart System: Giesskanne ade
Quelle: Gardena

Gardena Smart System: Giesskanne ade

12. Juni 2016

     

Nachdem der Frühling bis anhin eine eher feuchte Angelegenheit war, freut man sich umso mehr auf den Sommer und hoffentlich endlich besseres Wetter. Spätestens dann wird es aber auch Zeit, sich um den Garten zu kümmern. Pünktlich zum Saisonstart hat Gartenequipmenthersteller Gardena smarte Gartengeräte auf den Markt gebracht, welche die Gartenarbeit proaktiv unterstützen sollen. So bringt die Serie mit dem Namen Gardena Smart System die Annehmlichkeiten von Smart-Home-Lösungen in den heimischen Garten.
Zu den intelligenten Gartenartikeln der deutschen Firma gehören der Mähroboter Sileno, die Bewässerungssteuerung Smart Water Control sowie der Smart Sensor, welcher Informationen über den Feuchtigkeitsgehalt im Boden, Sonneneinstrahlung und Lichtstärke sowie die Umgebungstemperatur sammelt. Gesteuert wird das System über eine App für Android- und iOS-Smartphones und -Tablets. Über die mobile Anwendung lassen sich nicht nur die Gartenbewässerung oder der Sileno Mähroboter per Fingerzeig starten, sondern auch Zeitpläne für die Rasen- und Blumenpflege erstellen. Ein weiterer Modus bietet die Möglichkeit, dass anhand der Temperatur- und Bodenfeuchtigkeits-Messresultate die Bewässerung automatisch startet. Auch der smarte Rasenmäher erkennt, wie schnell der Grünteppich wächst und dreht – je nach Einstellung – ab einer bestimmten Grashöhe automatisch seine Runden. Darüber hinaus bietet die App auch Tipps und Trick rund um das Thema Gartengestaltung.


Technisches Know-how nötig

Zentrum des Systems von Gardena ist der Smart Gateway – so wird der Router vom Hersteller offiziell genannt –, welcher an einer zentralen Stelle, etwa im Wohnzimmer, platziert und über einen Router ans Internet angeschlossen wird. Der Smart Gateway verbindet das ins lokale WLAN eingebundene Smartphone oder Tablet mit dem 868-MHz-Funknetz, in dem die Geräte des intelligenten Gardena-Systems miteinander kommunizieren.
Um den Router für das smarte Wasserschlauchventil, den Sensor oder den smarten Rasenmäher in Betrieb zu nehmen und an die App zu koppeln, braucht man neben einem grünen Daumen auch ein wenig Geduld sowie ein gewisses Mass an IT-Grundverständnis. Nach dem Download der Anwendung muss man seinen Account per E-Mail-Adresse bestätigen lassen und auf eine Bestätigungsmail warten. Erst dann lässt sich der Gateway einbinden. Der Router verfügt über einen eigenen WLAN-Hotspot und einen Ethernet-Anschluss, über den man sich per Browser anmelden kann. Die Anmeldung beim Browser stellte sich beim Testgerät von «Swiss IT Magazine» als nicht ganz einfache Aufgabe heraus.

Der Computer konnte das Signal des Routers zwar empfangen, aber nicht identifizieren. Nicht unbedingt nervenschonend war zudem, dass die Hilfestellung in der mitgelieferten Bedienungsanleitung sehr spartanisch daherkommt. Wenn man sich im Browser dann aber anmelden konnte, lässt sich die App in das smarte Gartensystem einbinden. Im Grossen und Ganzen erscheint die App sehr übersichtlich und die Gestaltung der Bewässerungssteuerung ist selbsterklärend. Zum Thema Bewässerung: Diese Funktion liess sich – dem verregneten Mai sei Dank – leider nicht testen, ganz einfach deshalb, weil der Boden während des gesamten Testzeitraums ohnehin immer durchnässt war. Die manuelle Handhabung der Bewässerungsanlage hingegen funktionierte auch bei Regen ohne Probleme. Der Sileno-Mähroboter übrigens, welcher der Redaktion zum Test aber nicht zur Verfügung stand, soll wasserfest sein und auch mit nassen Grashalmen zurechtkommen. Ideale Voraussetzungen für die typischen Schweizer Frühlinge also.


Wireless dank Batterien

Mit Ausnahme vom Smart Gateway und der Ladestation des Sileno Rasenmähers sind die Geräte des Gardena Smart System kabellos und verzichten dementsprechend auch auf einen Stromanschluss. Für die nötige Energie im Wasserventil sowie im smarten Sensor sorgen drei respektive zwei handelsübliche AA-Batterien. Vor allem wenn man aufgrund von längerer Abwesenheit dem Smart System die Gartenarbeit anvertraut, sollte man vor Abreise unbedingt noch frische Batterien in die Geräte einsetzen und allenfalls immer noch ganz klassisch die Nachbarn fragen, ob sie den Garten im Auge behalten können. (asp)



Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Aus welcher Stadt stammten die Bremer Stadtmusikanten?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER