Sony Smart Tennis Sensor

Besseres Tennis dank moderner Technik?

(Quelle: Sony)

Besseres Tennis dank moderner Technik?

(Quelle: Sony)
7. Februar 2016 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2016/01
Im Januar hat für die Profis auf der WTA- und ATP-Tour die neue Tennissaison begonnen. Einer, und zwar kein Geringerer als Roger Federer, startete mit einem neuen Trainer. Und der Neue konnte ihm offensichtlich bereits einige neue Impulse geben, wie sein bisheriges Abschneiden zeigt.
Auch ich habe für frischen Wind gesorgt. Nicht mit einem neuen Trainer, sondern mit dem Smart Tennis Sensor SSE-TN1W von Sony, den ich testen durfte. Seit mittlerweile fast 25 Jahren spiele ich mal mehr, mal weniger erfolgreich Tennis und war gespannt, ob man sein Spiel dank moderner Technik tatsächlich verbessern kann.
(Quelle: Sony)
(Quelle: Sony)
(Quelle: Sony)


Leider nicht kompatibel mit meinem Schläger

Zuerst machte sich bei mir Ärger breit, denn mein Schläger wird von Sony offiziell nicht unterstützt. Es sind zwar zahlreiche Modelle des Herstellers Head sowie von Prince, Wilson und Yonex kompatibel (www.smarttennissensor.sony.net/racketlist/racketlist_EU.html), aber mein doch schon drei Jahre altes Racket leider nicht. Es blieb mir also nichts anderes übrig als auch den zum Test bereitgestellten Schläger zu testen. Der Vorteil: Der kleine und zirka 8 Gramm leichte Sensor war bereits vormontiert. Allerdings sollte das Anbringen dank dem mitgelieferten Montagewerkzeug und einer Anleitung keine Herausforderung darstellen.
Somit musste ich nur noch die Smart Tennis Sensor App von Sony auf mein iPhone laden und die beiden Geräte per Bluetooth koppeln, was einwandfrei klappte. Einmal eingeschaltet, misst der Sensor dank integrierten Bewegungs- und Vibrationssensoren dann die Anzahl der Schläge, den Aufprallpunkt des Balles, die Balldrehung sowie die Schlag- und Ballgeschwindigkeit. Der Sensor erkennt ebenfalls die Schlagart, wobei er im Test manchmal Slice-Rückhände mit Volleys verwechselte oder einen Aufschlag als Smash wertete.
Die Ergebnisse können in einem Live-Modus über Bluetooth in Echtzeit auf das Smartphone übertragen und angezeigt werden oder aber im sogenannten Speichermodus im internen Speicher des Sensors festgehalten werden. Damit wird auch die Akkulaufzeit verlängert. Im Live-Modus liegen gemäss Sony zirka 90 Minuten drin, was unser Test bestätigte. Ohne Bluetooth verdoppelt sich die Laufzeit dem Hersteller zufolge, womit man also auch für ein umkämpftes Dreisatz-Match genug Saft haben sollte. Und keine Angst: Selbst Sandplätze und das meistens nasskalte Interclub-Wetter im Mai sollten dem wasserdichten und staubdichten Sensor nichts anhaben können. Zudem ist er während dem Spiel auch nicht störend aufgefallen.
 
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