Das Internet of Things in der Praxis erforschen

Im iHomeLab der Hochschule Luzern erleben Besucher die zukünftigen Möglichkeiten intelligenter Gebäudetechnik. (Quelle: HSLU/Ralph Eichenberger)

Das Internet of Things in der Praxis erforschen

(Quelle: HSLU/Ralph Eichenberger)
5. September 2015 - Von Judith Wirth

Was haben Energie und Pflegekräfte gemeinsam, was hat das alles mit dem Internet of Things zu tun? Die Antworten dazu finden sich im iHomeLab, dem intelligenten, komplett vernetzten Gebäude auf dem Campus der Hochschule Luzern in Horw.
Artikel erschienen in IT Magazine 2015/09
Am iHomeLab, welches sich offiziell «Denkfabrik und Forschungszentrum für Gebäudeintelligenz» nennt, erforscht ein Team mit rund dreissig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter der Leitung von Professor Alexander Klapproth wie man dank Internet of Things Technologie im vernetzten Gebäude Energie flexibilisieren oder älteren Menschen ein längeres unabhängiges Leben in ihrer gewohnten Umgebung ermöglichen kann. James, der virtuelle Butler des iHomeLab, empfängt Besucher direkt beim Eingang und begleitet sie auf ihrem Besuch.
Im iHomeLab wird die Geschichte der Puppe Anna gezeigt, die nach einem Sturz dank des vernetzten Gebäudes schnell Hilfe erhält. Das Gebäude erkennt den Unfall, benachrichtigt einen Angehörigen per Video und dieser löst bei einer Notrufzentrale Alarm aus. Die Geschichte wurde mit Technologie aus der AAL Forschung umgesetzt. (Quelle: HSLU/Ralph Eichenberger)
Im iHomeLab der Hochschule Luzern erleben Besucher die zukünftigen Möglichkeiten intelligenter Gebäudetechnik. (Quelle: HSLU/Ralph Eichenberger)
Das iHomeLab – Hochschule Luzern ist eine Plattform für interdisziplinäre Netzwerke. Hier werden innovative Szenarien diskutiert und überprüft. (Quelle: HSLU/Ralph Eichenberger)
Die Oberfläche der App «Confidence» ist bewusst einfach gestaltet. Im Hintergrund: Das iHomeLab auf dem Campus der Hochschule Luzern in Horw. (Quelle: HSLU/Ralph Eichenberger)


Ein Gebäude denkt mit

Intelligente Gebäudetechnik bedeutet, dass das Gebäude die Bedürfnisse seiner Benutzer erkennt und daraus lernt. Dank künstlicher Intelligenz passt es sich mit der Zeit den Gewohnheiten des Benutzers an und macht situativ passende und nützliche Angebote. Die Grundvoraussetzung dazu liegt in der Vernetzung von Alltagsgegenständen und Gebäudekomponenten (auch «Internet of Things», kurz IoT genannt). Sie macht das Gebäude wahrnehmungsfähig. Sei es das Raumklima oder Haushaltsgeräte – dank Vernetzung können diese miteinander kommunizieren von überall her gesteuert und überwacht werden. «Die Anwendungsmöglichkeiten von Gebäudeintelligenz sind sehr breit gestreut. Die Forschung am iHomeLab konzentriert sich auf zwei Themen, bei denen wir einen grossen Nutzen für die Gesellschaft sehen: «Uns interessiert, wie man in Zukunft dank einem intelligenten Gebäude Energie flexibilisieren kann, und wie ältere Menschen länger unabhängig zu Hause leben können», erklärt Alexander Klapproth, der das Forschungszentrum im Jahr 2000 gegründet hat.
 
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