Die ultimativen Selfie-Kameras

(Quelle: Helico Aerospace Industries)

Die ultimativen Selfie-Kameras

(Quelle: Helico Aerospace Industries)
14. Juni 2015 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2015/06
Drohnen, die ihrem Besitzer autonom wie sein eigener Schatten überall hin folgen, sind der nächste grosse Wurf im Drohnengeschäft, mussten die fliegenden Objekte bislang doch manuell via Fernsteuerung dazu gebracht werden, sich einer Person an die Fersen zu heften. So bringt etwa der lettische Hersteller Helico Aerospace Industries noch diesen August eine autonome Drohne mit dem passenden Namen Airdog auf den Markt – zum stolzen Preis von 1295 Dollar. Eine eingebaute Kamera sucht man für diesen Preis allerdings vergeblich. Der Airdog dient lediglich als Halterung für eine Kamera, etwa von Gopro.
Auf das nächst höhere Level bringen nun die zwei kalifornischen Entwickler Antoine Balaresque und Henry Bradlow die selbständig folgenden Drohnen – auch wenn Lily (Bild), so ihr Name, laut den Entwicklern vielmehr eine fliegende Selfie-Kamera sei als eine Drohne. Im Gegensatz zum Airdog ist in Lily also eine Kamera eingebaut. Wirft man Lily in die Luft, folgt sie wie der Airdog autonom ihrem Besitzer und besticht dabei durch ihre Handlichkeit. Das Gerät ist ledig­­lich 1,3 Kilogramm schwer, misst nur 26,1x 26,1x8,18 Zentimeter und ist wasserdicht. Zum Vergleich: Auch der Airdog ist wasserdicht, wiegt aber inklusive Kamera gut 1,8 Kilogramm. Damit Lily ihrem Besitzer dank GPS folgen kann, muss dieser ein Tracking Device bei sich tragen – manuell steuern lässt sie sich nicht. Da das Tracking Device gerade einmal einen Durchmesser von sechs Zentimetern hat und zwei Zentimeter hoch ist, sollte es problemlos in die Hosentasche passen. Alternativ dazu gibt es auch ein Armband, mit welchem das Tracking Device am Handgelenk getragen werden kann. Auch wichtig: Das Tracking Device ist wie Lily selbst wasserdicht, so dass man sich auch beim Wakeboarden oder Surfen problem­los filmen lassen kann.
 
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