CTO-Interview: «Das Recruiting ist eine Herausforderung»

CTO-Interview: «Das Recruiting ist eine Herausforderung»

14. Juni 2015 - Das Interview führte Michel Vogel

Deindeal hat letztes Jahr über 560’000 Produkte verkauft. Dank Jonathan Rey und seinem Team kann diese Zahl in Zukunft noch weiter gesteigert werden.
Artikel erschienen in IT Magazine 2015/06
Jonathan Rey (28) ist im März 2014 als Senior Technical Project Manager zu Deindeal gestossen und ist seit Juli 2014 Head of Technology. (Quelle: Deindeal )
Swiss IT Magazine: Herr Rey, warum haben Sie sich im vergangenen Jahr entschieden, Ihre Selbständigkeit aufzugeben und zu Deindeal zu wechseln?
Jonathan Rey:
Deindeal war ein guter nächster Schritt für mich. Ich wollte nach der Gründung von diversen eigenen Start-ups in einem etablierteren und stabileren Start-up arbeiten. Zudem ist Deindeal ein stark wachsendes Unternehmen. Seit der Gründung vor fünf Jahren hat man jährlich ein zweistelliges Wachstum hingelegt.

Können Sie dieses Wachstum in Zahlen ausdrücken?
Deindeal hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 83 Millionen Franken erzielt und gehört mittlerweile zu den zehn wichtigsten E-Commerce-Playern in der Schweiz. Wir haben im vergangenen Jahr über 560’000 Produkte verkauft, ohne Gutscheine oder Coupons mitzuzählen. Interessant ist ausserdem, dass wir 2014 erstmals mehr Traffic von mobilen Geräten hatten. Das Verhältnis im Vergleich zum Desktop lag bei 63 zu 37 Prozent.
Welchen Effekt hat dieses veränderte Nutzungsverhalten?
Wir müssen nun zuerst an die mobilen User denken. Die Conversion-Rate von Desktop-Nutzern ist jedoch nach wie vor höher. Das heisst, wir müssen jetzt vor allem Wege finden, damit unsere Kunden sich in den Apps so wohl fühlen wie an den Desktops und mehr und mehr auch mobil bei uns Einkäufe tätigen.

Was unternehmen Sie da ganz konkret?
Wir richten unter anderem unser User Interface noch stärker auf unsere mobilen Kunden aus. Wir fahren aktuell bereits mit zwei unterschiedlichen Layouts und zwei Teams. Eines fokussiert sich komplett auf die Entwicklung der Native Apps, das andere auf die Desktop-Varianten im Web und Mobile Web.

Wie setzt sich das IT-Team von Deindeal sonst noch zusammen?
Grundsätzlich gibt es drei Teams. Zum einen das eigentliche IT-Team, das ich leite, und das sich um alles kümmert, mit dem der Nutzer in Berührung kommt. Das reicht von der Website über unsere Apps für iOS und Android bis zum Back-end, Front-end und der Quality Assurance. Wir sind aktuell 19 Personen, sechs arbeiten hier in der Schweiz, 13 in Bukarest. Mein Team arbeitet ganz eng mit dem fünfköpfigen Product-Team zusammen, das das Design sowie die Spezifikationen und die Feature-Roadmap für unsere Produkte erstellt. Zudem pflegen wir auch eine enge Zusammenarbeit mit dem sechsköpfigen IT-Operations-Team, das sich auf unsere In-House-Systeme wie unser ERP und Dinge wie Lager, Logistik oder Pricing fokussiert.
 
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