Smartes Heim - einfach gemacht
Quelle: Oomi

Smartes Heim - einfach gemacht


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2015/03

     

Mit Oomi geht in diesem Jahr ein potentiell überaus spannendes Smart-Home-System an den Start. Laut dem Hersteller, dessen Idee via Crowdfunding finanziert wurde, geht Oomi nämlich weiter als alle bisherigen Smart-Home-Angebote. Smart Homes, die bislang wenig smart gewesen seien, würden mit Oomi endlich schlau, heisst es. Und was die Google-Tochter Nest für einen einzelnen Thermostat tue, mache Oomi für das ganze Heim, so das Versprechen des Herstellers.
Das Besondere an Oomi: Das System ist lernfähig. Es erkennt die Verhaltensmuster seiner Nutzer und baut darum herum das Smart Home auf. Im Optimalfall entstehen so Zeitpläne anhand der Tagesabläufe der Bewohner. Ein Beispiel: Durch den Zugriff auf Verkehrsinformationen weckt das System bei Stau den Bewohner so früher, damit er nicht zu spät bei seinem in der Smartphone-Agenda eingetragenen Termin erscheint.


Offenes System


Gesteuert wird Oomi über Oomi Touch (Bild oben) – ein Tablet-ähnliches Android-Gerät, mit dem das System dank der sogenannten Tap-and-Touch-Technik besonders einfach einzurichten und zu bedienen sein soll. Tap and Touch bedeutet, dass das Tablet nur an ein Oomi-Gerät gehalten werden muss, damit dieses erkannt wird und verwendet werden kann.
Über Oomi Touch lassen sich auch alle mit Oomi verbundenen Geräte steuern. Zu diesen Geräten gehört beispielsweise der Oomi Streamer, ein HDMI-Stick, der an den Fernseher angeschlossen und zum Medien-Streaming verwendet werden kann. Auf dem Stick läuft Android 4.2, und es können beliebige Apps aus dem Google Play Store darauf geladen werden. Ebenfalls verfügbar sein werden Oomi Plugs, um Steckdosen smart zu machen, Oomi RGB Bulbs für eine intelligente Beleuchtung oder Oomi Air, um die Luftqualität zu überwachen. Das wichtigste aber: Das Oomi-System soll anderen Smart-Home-Technologien gegenüber offen sein. Der Hersteller verspricht, die wichtigsten bereits verfügbaren Smart-Home-Technologie zu integrieren – angefangen bei den Thermostaten von Nest über die Lifx- und Philips-Hue-Beleuchtungssysteme bis hin zu den Audio-Lösungen von Sonos und Squeezebox.


Cube als Herzstück

Das Herzstück des Systems aber bildet der Oomi Cube, der von den Herstellern als das Gehirn des Ganzen bezeichnet wird. Die Box Oomi Cube beinhaltet eine High-Definition-Kamera für die Sicherheit im eigenen Heim sowie eine ganze Reihe von Sensoren. Für Sicherheit sorgen sollen beispielsweise ein Lärmdetektor, ein Sensor, der registriert, wenn Glas zerbrochen wird, ein Bewegungsmelder oder ein Vibrationssensor. Auch an Bord sind zudem ein Lichtsensor, ein UV-Sensor sowie ein Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor. Ausserdem ist über den Cube die Zwei-Wege-Kommunikation möglich, und es wurde ein Fernbedienungs-Emulator integriert, der im Umkreis von acht Metern sämtliche Fernbedienungs-Aufgaben übernehmen kann.
Um die ganze Funktionalität sicherzustellen, wurde der 8x8x8 Zentimeter grosse Cube mit einem Quad-Cortex-A9-Prozessor mit 1,6 GHz bestückt, die von 1 GB RAM und 8 GB-Flash-Speicher begleitet wird. Betriebssystem-seitig läuft Android 4.4. Verfügbar sein wird das Oomi-System gegen Ende dieses Jahres. Das Starter Kit, das aus dem Cube, dem Tablet Touch und einem Plug besteht, soll 449 Dollar kosten.
Info: Oomi, www.oomihome.com
(abr)



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