Verlorenes smart wiederfinden

Verlorenes smart wiederfinden

7. Dezember 2014 - Verlorene Gegenstände sollen in Zukunft einfach zum Besitzer zurückfinden. Das Start-up Lostndfound hat eine Lösung entwickelt, die auf ehrliche Finder setzt.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/12
So erklärt das Start-up Lostndfound auf Lostndfound.com ihre Dienstleistung. Bleibt nur noch: Registrieren, Sticker anbringen und auf ehrliche Finder hoffen. (Quelle: lostndfound)
Den Schlüssel beim Joggen verlieren, die Fotokamera liegen lassen, die Katze vergebens suchen – wer einmal etwas Wichtiges verloren hat, horcht bei der Idee des Start-ups Lostndfound sicherlich auf. Das Prinzip ist einfach: Wer häufig etwas verliert, schliesst ein Lostndfound-Abo ab, erhält dafür einen persönlichen QR-Code und befestigt diesen via Sticker oder Etikette an geliebten Gegenständen. Geht einer dieser Gegenstände verloren, scannt der fremde Finder den angebrachten Code mit seinem Smartphone oder tippt die darunter stehende Zahlenfolge auf dem hierfür vorgesehenen Feld auf Lostndfound.com ein. Über das sich öffnende Formular versendet er eine Mitteilung, die wiederum via Lostndfound-App oder E-Mail zum unbekannten Besitzer gelangt. Der Verlierer meldet sich beim Finder und sie verabreden, wie die verloren geglaubten Schlüssel, Kameras oder Katzen (dank Code am Halsband) wieder zurück nach Hause gelangen – per Post oder persönlicher Übergabe.

Findern das Leben erleichtern

Das Vorhaben, wichtige Gegenstände markieren und sie somit einfacher wiederfinden zu können, realisiert Christian Häfliger mit seinen drei erwachsenen Söhnen Remo, Lukas und Michael. Die Idee war seinem Ältesten vor anderthalb Jahren gekommen, weil er selbst ab und zu etwas verliert. Vater Häfliger war sofort angetan. Der Leiter eines Marktforschungsunternehmens weiss: Allein in Schweizer Zügen sollen jeden Tag 200 Gegenstände liegen bleiben, und an der diesjährigen Streetparade in Zürich rund 300 Portemonnaies abgegeben worden sein. Warum also nicht mit so etwas wie einem digitalen Fundbüro Geld verdienen. Dass das Ganze nur dann funktioniert, wenn Finder Gefundenes nicht selbst behalten, beirrt den Unternehmer nicht. «Wir machen es dem Finder einfach, ehrlich zu sein, indem er dem Verlierer nur schnell eine Mitteilung schickt», erklärt Häfliger. So könne es sich ein ehrlicher Finder sparen, den Weg zur Polizei oder ins Fundbüro einzuschlagen oder Gesucht/Gefunden-Zettel im Umkreis auszuhängen.
 
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