Pixel-Monster aus Cupertino

(Quelle: Apple)

Pixel-Monster aus Cupertino

(Quelle: Apple)
7. Dezember 2014 - Die grosse Bühne gehörte bei Apple zuletzt anderen Produkten. Doch auch der neue iMac mit einem 5K-Retina-Display kann sich sehen lassen, wortwörtlich.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/12
Seit ein paar Wochen gibt es 4K-Fernseher für deutlich unter 1000 Franken. Die TV-Zukunft mit einer Auflösung von 3840x2160 Pixeln ist also bereits im Massenmarkt angekommen – obwohl es an entsprechenden Inhalten wie Filmen oder Fernsehsignalen noch hapert. Neben den TV- haben inzwischen auch die Monitor­hersteller das Thema entdeckt. Fast jeder führt in seinem Sortiment heute einen Bildschirm mit 4K-Auflösung. Und auch die Displays einiger der sogenannten All-in-One-Rechner (AiO) werden demnächst oder sind bereits aufdatiert worden.
Mit 4K ist allerdings noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, es geht noch mehr. Dell hat im September einen Monitor mit 5K-Auflösung angekündigt, der noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Im Oktober hat Apple dann nachgezogen und einen neuen iMac mit einem 5K-Display vorgestellt, das ebenfalls 5120x2880 Pixel bietet. Das sind 67 Prozent mehr Bildpunkte als bei aktuellen 4K-Bildschirmen, und die herkömm­liche HD-Auflösung wird sogar um den Faktor sieben übertroffen.
Was bringt diese gigantische Auflösung aber im normalen Büroalltag? «Swiss IT Magazine» hat von Apple für ein paar Tage einen neuen iMac erhalten und das 5K-Display, aber auch alles andere, testen können.
(Quelle: Apple)
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(Quelle: SITM)


Von 2799 bis 4889 Franken

Der neue iMac mit Retina 5K Display besitzt einen 27 Zoll grossen Monitor, der wie bereits erwähnt mit 5120x2880 Pixeln auflöst. Die von uns getestete und 2799 Franken teure Grundkonfiguration bietet weiter einen Core-i5-Prozessor von Intel mit vier Kernen und einer Taktfrequenz von 3,5 Gigahertz sowie 8 GB RAM, ein Fusion Drive mit 1 TB Speicherplatz und eine Grafikkarte des Typs AMD Radeon R9 M290X mit 2 GB Speicher. Wem dies nicht ausreicht, der kann den Rechner auch mit einem 4,0 Gigahertz schnellen Core-­i7-Prozessor von Intel, 32 GB RAM, einer SSD mit 1 TB und einer AMD Radeon R9 M295X mit 4 GB haben, legt dann aber 4889 Franken auf den Ladentisch.
Die Anschlüsse sind bei allen Konfiguration identisch. Auf der Rückseite des neuen iMacs findet man schön aufgereiht vier USB-3.0-Ports, zwei Thunderbolt-2-Anschlüsse, einen Mini-Display-Port-Ausgang, einen Slot für SDXC-Karten und nicht zuletzt auch einen Gigabit-Ethernet-Anschluss. Gleichzeitig lässt sich der neue iMac natürlich auch kabellos in ein Netzwerk einbinden und unterstützt sowohl den neuesten wie auch ältere WLAN-Standards, also 802.11 a/b/g/n und ac, sowie Bluetooth 4.0. Als Betriebssystem läuft OS X Yosemite, wobei man dank Bootcamp auch Windows auf den Rechner bringt – mehr dazu später. Weiter gibt es noch eine Face­time-HD-Kamera und diverse Audioanschlüsse. Zudem befinden sich ein Apple Wireless Keyboard sowie eine Magic Mouse im Standardlieferumfang.
 
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