Zeit für ein neues iPad

Zeit für ein neues iPad

9. November 2014 - Sind zwei Jahre und drei Generationen genug? «Swiss IT Magazine» liess das 2012 gekaufte Redaktions-iPad gegen das brandneue iPad Air 2 antreten.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/11
6,1 Millimeter dünn und ausserdem neu auch in Gold erhältlich: das iPad Air 2. (Quelle: apple)
Apple musste seit geraumer Zeit sinkende iPad-Absatzzahlen vermelden. Ein Grund dafür ist sicherlich der Erfolg von Android-Geräten. Der zweite Grund dürfte aber auch darin liegen, dass es für iPad-Besitzer wenig Grund gibt, ihr Tablet im Jahresrhythmus zu wechseln. Apple ist quasi Opfer der hervorragenden Geräte, die das Unternehmen baut – und das iPad der dritten Generation aus dem Jahr 2012, das auf der Redaktion seine Arbeit verrichtet, tut dies nach wie vor ohne Fehl und Tadel. Nichtsdestotrotz sind zwei Jahre in der Technologie-Zeitmessung eine relativ lange Zeit, und «Swiss IT Magazine» wollte wissen, was sich zwischen dem iPad der dritten Generation und dem neuesten Apple-­Tablet, dem iPad Air 2 (inzwischen die sechste iPad-Generation) getan hat.
Am augenfälligsten sind die Unterschiede bei der Dicke und beim Gewicht. Misst das iPad 2 in der Dicke noch 9,4 Millimeter, ist das iPad Air 2 mit seinen 6,1 Millimetern sogar noch dünner als das iPhone 6. Ausserdem ist es mit 444 Gramm (Version mit WiFi und 4G) auch deutlich leichter als der zwei Jahre alte Vorgänger mit seinen 662 Gramm. Die dünnere Bauweise und vor allem auch das geringere Gewicht machen sich bei täglichen Gebrauch deutlich bemerkbar – nach einer halben Stunde arbeiten mit dem iPad Air 2 kommt einem das «alte» iPad plötzlich klobig und schwer vor.
Ein weiterer deutlicher Unterschied zwischen den beiden Geräten ist das Display. Apple konnte das iPad 2 Air unter anderem deshalb so dünn bauen, weil aus drei Display-Schichten eine gemacht wurde. Dadurch ist die Distanz zwischen Glasoberfläche und der effektiven Anzeige auf dem Bildschirm geschrumpft. Während man beim neuen iPad nun das Gefühl hat, beim Berühren des Displays effektiv das Bild zu berühren, stellt man im Direktvergleich beim alten iPad eine relativ dicke Luftschicht zwischen Bild und Finger fest – die Bedienung wirkt dadurch weniger natürlich. Daneben hat Apple dem neuen Gerät auch eine entspiegelte Beschichtung verpasst und spricht vom «reflexionsärmsten aller Tablets weltweit». Und tatsächlich: Vor allem bei direktem Sonnenlicht ist das neue Display deutlich besser lesbar und spiegelt weniger. Und ganz generell wirken insbesondere Fotos kräftiger als auf dem iPad der dritten Generation, das Bilder im Direktvergleich schon fast milchig erscheinen lässt.
 
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