Der CIO heute und in Zukunft

Der CIO heute und in Zukunft

9. November 2014 - Von Hans Rudolf Stucki Das Projekt «CIOverview – das CIO Dashboard der Zukunft» und Referate der CIOs von Liechtenstein und der RUAG erwarteten die Teilnehmenden an der Veranstaltung der Fachgruppe IT Service Management (ITSM).
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/11
Eröffnet wurde die Abendveranstaltung vor über 30 Teilnehmenden durch Prof. Dr. Konrad Walser (Berner Fachhochschule) mit einem Rückblick auf die Arbeiten seit eine Expertengruppe unter dem Titel «Steuern will gelernt sein - womit steuern Sie Ihre IT?» die Wünsche und Nöte der CIOs identifiziert hat.
Er erläuterte, wie die Fachgruppe ITSM (Themenbereich Bewusstsein) die Resultate verarbeitet und das Projekt «CIOverview» weiterentwickelt habe: In Workshops wurden Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert und Studenten der Berner Fachhochschule haben sich des Themas in Projektarbeiten angenommen. Martin Schneider (CEO Junisphere) zeigte prototypisch auf, wie diese Konzepte in die Software eReality® Solution eingebaut werden können (s. Artikel auf dieser Seite).

CIO der Zukunft: Was ändert sich?

Andreas Fitze, CIO RUAG Corporate Services AG zeichnete ein mögliches Bild des zukünftigen CIO. Die Zeichen der Zeit und Veränderungen erkennen und adäquat handeln sind einige Tugenden des «neuen CIO» («a new breed of CIO»). Dieser habe künftig viel weniger mit herkömmlicher IT zu tun, dafür viel direkter mit dem Kerngeschäft, für welches die IT ihre Leistungen erbringt.

235 Tage als CIO Liechtenstein
Martin Matt, Leiter Amt für Informatik Liechtenstein, erzählte von den Erfahrungen in seinen ersten Monaten als CIO. So traf er andernorts bekannte Situationen an wie zentrale und auf Fachorganisationen verteilte IT-Ressourcen, Doppelspurigkeiten bei eingesetzten Lösungen, tiefer Reifegrad von ITSM-Prozessen etc.
Daraus resultierend startete als erstes Projekt «Wandlung vom technischen Problemlöser zum professionellen Dienstleister von IT-Services». Teilziele sind Kundenorientierung, gesteigerte Qualität, u.a.m.. In einer ersten Phase wurden die IT-Strategie und eine minimale ITSM-Lösung parallel erarbeitet und so die Türen für weiterführende Umstrukturierungsprojekte geöffnet, welche Infrastrukturen, Prozesse und organisatorische Veränderungen beinhalten werden.
Als Abrundung konnte man am Apéro Riche die Erkenntnisse diskutieren und Kontakte knüpfen und vertiefen.

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